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Strassenreparatur : Ausbau der B 108 bei Laage im Zeitplan

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Erster Bauabschnitt Neu Heinde – Laage vor der Fertigstellung / Knotenpunkt vor Laage erst später dran

Bei der Erneuerung der Bundesstraße auf dem Abschnitt zwischen Neu Heinde und Laage rückt das erste Etappenziel in greifbare Nähe. Auf einem ersten, etwa eineinhalb Kilometer langen Abschnitt zwischen Neu Heinde und Schweez wird die Bitumenschicht aufgebracht. „Wir liegen genau im Zeitplan“, sagt Ronald Normann, Leiter des Straßenbauamtes Güstrow.

Auf einem zweiten Abschnitt der insgesamt fast sechs Kilometer langen Trasse, die grundhaft zu erneuern ist, laufen die Vorbereitungsarbeiten. Dazu gehört, dass die Straße zunächst um etwa einen Meter verbreitert werden muss. Der Aushub dafür erfolgt in diesen Tagen. „Wir müssen hier mehr Platz schaffen, damit die Autos an der Baustelle vorbei kommen“, erklärt Normann. Um bis nach Laage zu kommen wird sich diesem 2. Bauabschnitt ein weiterer anschließen. Im November soll alles fertig sein, kündigt der Leiter des Straßenbauamtes an.

Die Kosten für den Straßenausbau von rund 4,2 Millionen Euro trägt der Bund. Auf dem gesamten Abschnitt wird der alte Belag einschließlich Schotter und Füllsand abgetragen und eine etwa 75 Zentimeter starke Schicht neu aufgebaut. Mit 6,50 Meter wird die Fahrbahn breiter als bisher. Außerdem werden die Entwässerungsanlage erneuert, Bushaltestellen saniert oder neu gebaut. Eine Erneuerung der B 108 war eigentlich erst in den 2020er-Jahren vorgesehen, musste aber nach dem langen Winter im Vorjahr, der die Bitumenschicht extrem zerbröseln ließ, vorgezogen werden.

Ausgenommen von der Fahrbahnerneuerung ist in diesem Jahr der Knotenbereich mit der Einfahrt nach Laage von Breesen aus. Dieses gesamte Dreieck werde komplett neu geplant, was aber erst in zwei oder drei Jahren verwirklicht werden könne, gibt Normann Auskunft. Damit erkläre sich auch, warum hier die alte Straße noch einmal gesplittet wurde. Risse müssten hier verfüllt werden, damit die Decke im Winter nicht weiter aufreißt. Unser Leser Günter Niemann aus Laage hatte die Frage gestellt, warum hier überhaupt noch einmal Splitt aufgetragen wird, wie vorige Woche geschehen.

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