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Güstrower Anzeiger

23. November 2017 | 17:50 Uhr

Krakower See : Auftrag zu Verhandlungen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Noch keine Neuverpachtung des Fischereirechts in Krakow am See

von
erstellt am 27.Aug.2014 | 23:30 Uhr

Eine Verpachtung des Fischreirechts inklusive des Fischereigehöfts beschlossen die Krakower Stadtvertreter am Dienstagabend noch nicht. Vielmehr beauftragten sie Bürgermeister Wolfgang Geistert mit weiteren Verhandlungen. Diese soll Geistert mit der Fischerei Müritz-Plau GmbH führen.

Vier Bewerber hatten ihr Interesse bekundet, darunter auch der bisherige Betreiber, die Binnenfischerei GmbH (Bimes), die den See seit der Wende bewirtschaftet. Der Bimes-Pachtvertrag war vorfristig gekündigt worden. Dahinter steckt eine Unzufriedenheit mit der Bewirtschaftung. Diese macht sich u.a. am „Hüdenhus“ fest. Die Gaststätte ist seit einem halben Jahr geschlossen. Sie wurde bislang von der Bimes unterverpachtet. Die aber fand jetzt keinen Pächter für das „Hüdenhus“ (SVZ berichtete). Vielen Krakower ist es unverständlich, dass dieses Sahnestück an der Seepromenade nun schon so lange leer steht.

Auch auf der Sitzung der Stadtvertretung hatte Erich Blumenthal sein Unverständnis zum Ausdruck gebracht. Er wünschte sich, dass ein neuer Pächter vertraglich an eine aktive Teilnahme am Fischerfest gebunden wird. Die Gaststätte müsse wieder bewirtschaftet und das Fischangebot sollte verbessert werden, fordert Erich Blumenthal.

Selbstverständlich sei auch einen Formulierung zum Fischerfest im Vertrag enthalten, betonte Bürgermeister Geistert. Ab dem 1. Oktober soll das Fischereirecht neu verpachtet werden. „Wir müssen jetzt also zügig verhandeln“, betont Geistert, ist aber guter Dinge, dass man mit den Müritzfischern zu einem Vertragsabschluss kommen werden. Er sehe keinen schwerwiegenden Differenzen, sondern „eher eine lange Liste von kleinen Problemen“, die noch gelöst werden müssten. Die Verpachtung solle über zwölf Jahre erfolgen, so wie es das Fischerreigesetz mindestens vorsieht. Eine Option auf einen längere Pachtzeitraum sei noch in der Verhandlung, so Krakows Bürgermeister.

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