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Gestüt Ganschow : Auftakt bei bestem Paradewetter

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Ganschower Stutenparade lockte gestern Tausende Besucher nach Ganschow – Programm mit 20 Schaubildern.

von
erstellt am 09.Jul.2017 | 21:00 Uhr

„Pferde, Pferde, Pferde“, antwortet Jasmin Ameling (15) auf dir Fragen nach den Erwartungen vor Beginn der ersten von drei Stutenparaden Sonntag Nachmittag auf dem Gestüt in Ganschow. Zum 21. Mal lädt Gestütsleiter Friedhelm Mencke zu den Ganschower Stutenparaden ein. Das Programm umfasst 20 Schaubilder, darunter sind einige Gastschaubilder wie beispielsweise die spanische Feria (Kirmis, Straßenfest) dargeboten von Gerlinde Bartelheimer mit ihrer Mirage Espaniol. Höhepunkt ist wie in jedem Jahr die freilaufenden Herde mit 80 bis 100 Stuten zum Abschluss der Veranstaltung. Bei bestem Paradewetter ging Sonntag die erste Schau über die Bühne, weitere folgen am 16. und 22. Juli.

Rhythmisches Klatschen zur Eröffnungsparade

Für Jasmin Ameling aus Grammentin bei Stavenhagen war der Besuch der Stutenparade ein Geburtstagsgeschenk. „Ich liebe Pferde“, schwärmt das Mädchen. Einen Vorgeschmack auf die Stutenparade habe man sich im vergangenen Jahr auf der Mela in Mühlengeez geholt. Schon oft war Carmen Werner (48) aus Winsen an der Luhe auf dem Gestüt Ganschow. „Ich habe hier auch schon Pferde gekauft“, berichtet die Fahrsportlerin und verrät, dass sie diesmal die ganze Truppe der Fahrsport betreibenden Pferdeliebhaber mitgebracht hat. „Wie die Pferde hier gehalten werden, wie sie in der großen Herde aufwachsen, das ist einfach schön“, sagt Carmen Werner.

„Die Trakehnerzucht hat Geschichte, auch in der DDR. Deshalb interessiert es mich“, erklärt Wolfgang Weidlich (61) seinen Besuch auf dem Gestüt Ganschow. Auch er hat sich vor der Parade in den Ställe umgeschaut und seine Aufmerksamkeit besonders der Nachzucht gewidmet. Fohlen waren auch für Konstantin Henkel von besonderem Interesse. Die Leipziger Familie macht Urlaub in Garden und hat diesen mit dem Termin einer Stutenparade abgestimmt. „Wir haben schon am Freitag ein bisschen geschaut. Die Leute waren hier so fleißig. Sie haben das Gestüt in ein Schmuckstück verwandelt“, lobt Vater Peter Werner. Einen „abwechslungsreichen Pferdenachmittag“ erwarteten die Leipziger. In dem Moment setzte auch schon Solotrompeter Stefan Fischer zur Eröffnung an. Rhythmisches Klatschen der Zuschauer begleitete die Eröffnungsparade, Staunen den Auftritt von Ina Roters, die die Zügel des großen Mehrspänners in Händen hielt, Beifall den atemberaubenden Auftritt der Amazonen, und, und, und.

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