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Güstrower Anzeiger

23. November 2017 | 19:48 Uhr

Bäume entwurzelt : Aufräumarbeiten im Wald

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Nach Sturm: Rund 500 Festmeter Bruchholz in den Wäldern rund um Güstrow

von
erstellt am 14.Jan.2015 | 05:00 Uhr

Die Sturmtiefs „Elon“ und „Felix“ haben nicht so stark in den Wäldern gewütet wie befürchtet. „Der Sturm war nicht so dramatisch. Dennoch sind unsere Mitarbeiter gerade noch dabei, die Wege im Wald von Bruchholz frei zu räumen, damit sie wieder befahrbar sind“, sagt Ralf Neuß, Leiter des Forstamtes Güstrow. Er rechnet mit rund 500 Festmetern Bruchholz nach dem Sturm am vergangenen Wochenende.

Hier und da seien einzelne Bäume entwurzelt worden. Großflächige Sturmschäden gebe es aber nicht. „Das macht die Aufräumarbeiten um so schwieriger, da wir die einzelnen Bäume lokalisieren und entfernen müssen“, sagt Neuß.

Rund zwei Tage werden seine Mitarbeiter noch benötigen, um alle Waldwege freizuschneiden, erklärt auch der Leiter des Forstamtes Schlemmin, Mathias Regenstein. Auch er geht von rund 500 Festmetern Bruchholz aus. Vor allem Fichten und Eschen seien von den beiden Sturmtiefs gebrochen worden. Etwa 600 insgesamt im Bereich des Forstamtes Schlemmin.

Eine Gefahr für Spaziergänger bestehe nicht. Angesicht von noch herrschenden Winden der Stärke 3 bis 4 müsse man aber damit rechnen, dass abgebrochene Äste, die sich in den Baumkronen verfangen haben, dann herunterfallen. „Aber das Betreten von Wäldern passiert ja generell auf eigene Gefahr“, so der Forstamtsleiter.

Traurig ist man in Rühn. „Mehrere Wochen Dauerregen und zwei Sturmtiefs haben leider auf dem Klosterareal Spuren hinterlassen. Die wunderschöne ,Dreifaltigkeits-Kiefer’ im Klosterpark ist am Freitag entwurzelt worden und umgestürzt“, informiert der Klosterverein.


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