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Güstrower Werkstätten : Auf Weg zur inklusiven Gesellschaft

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Fünf Jahre UNO-Übereinkommen über Rechte behinderter Menschen / Ausstellung in Pfarrkirche

Gestern luden die Güstrower Werkstätten zu einer Festveranstaltung ein. Grund: Vor fünf Jahren fasste die UNO das Übereinkommen über die Rechte behinderter Menschen. „Heute ist ein guter Zeitpunkt, um zu schauen, was sich entwickelt hat“, sagte Geschäftsführer Hans-Martin Goeritz. Gleichzeitig wurde eine Ausstellung mit Fotos, Texten und Collagen von Fritz Müller und geistig Behinderten in der Pfarrkirche Güstrow eröffnet.

Wie kann man den Weg in eine inklusive Gesellschaft gehen? „Wir leisten als Güstrower Werkstätten dazu unseren Beitrag“, so Goeritz. Seit fünf Jahren gibt es eine Arbeitsgruppe „Fit für den Job“, die ihre Hauptaufgabe darin sieht, Mitarbeiter auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu vermitteln. Das allerdings brauche Zeit und Unterstützung von ansässigen Betrieben. „Es ist wichtig, dass es eine Arbeit ist, die auf die jeweilige Person zugeschnitten ist“, so Annette Schilberg von den Werkstätten. Insgesamt betreuen, fördern, beschäftigen und qualifizieren die Güstrower Werkstätten etwa 900 Männer und Frauen im Landkreis Rostock.

Auch wenn es positive Beispiele der Umsetzung des UNO-Übereinkommens gebe, einiges an Arbeit bleibe, sagte Ulrich Scheibner, ehemaliger Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft für Menschen mit Behinderung. Er motivierte Stadt und Kreis, ihren Aktionsplan so zu überarbeiten, dass auch beeinträchtigte Menschen einen Platz darin haben.

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