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Super-Oldie-Party Güstrow : Auf vier Floors ging die Post ab

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Gelungener Neuanfang für die Super-Oldie-Party reloaded am Sonnabend in der Güstrower Sport- und Kongresshalle.

Astrid Fornalik und Sabine Zühlsdorf gaben am Sonnabend bei der 1. Super-Oldie-Party reloaded in der Güstrower Sport- und Kongresshalle bis zum Schluss gegen 3 Uhr im Party-Zelt beim Tanzen alles. „Ich war einige Jahre nicht bei der Super-Oldie-Nacht, aber dieser Neuanfang hat mich interessiert und ich wurde nicht enttäuscht“, meinte Astrid Fornalik. Auch Anja Warnick ging es ähnlich. Die vergangenen Jahre ließ sie die Oldienacht ausfallen. Aber das neue Konzept von Veranstalter Eckhard Podack, Nordmusik Promotion, wollte sie dann doch ausprobieren und bereute ihr Kommen nicht. Auch Melanie Behrendt sowie Katja und Sebastian Naterski aus Güstrow ließen sich von den vier Floors – Party-Kracher, Salsa, Hits der 80er- und 90er-Jahre sowie Live-Musik – in die Halle locken und tanzten, was die Puste hergab.

 

Salsa-Floor das Sahnehäubchen

Allerdings begann die Party verhalten. In den ersten beiden Stunden kamen vor allem die treuen Fans der Super-Oldie-Nacht in die Halle. Sie besetzten traditionell die Plätze an den Tischen, legten mit dem Tanzen im Floor 1 mit den Live-Bands – „Travelin Band“ aus Berlin und „The Herolds“ aus Güstrow – sowie DJ Putzi aus Greifswald gleich los. „Es waren aber zu wenig Sitzplätze“, meinte Peter Vesper. Eckhard Podack: „Der Hinweis ist in Ordnung. Ich merke mir das für das nächste Jahr.“

Dann aber füllten sich die Floors. Besonders im großen Party-Zelt ging mit DJ Thomas aus Güstrow die Post ab. Das allerdings gefiel einigen Anwohnern der Hafenstraße nicht. Veranstalter und Polizei einigten sich schnell und kooperativ. Die Bässe wurden heruntergeregelt und die Party konnte weitergehen.

Im Floor 2 legten DJ Tommy und Salli aus Güstrow auf. Sie spielten die Hits der 80er- und 90er-Jahre, ein Wunsch des Party-Publikums. Auf der Disco-Tanzfläche im Geglitzer, Geflimmer und Gefunkel von Regenbogen-Spots wurde ausgelassen getanzt.

Das Sahnehäubchen des neuen Konzeptes war der Salsa-Floor in der Bowling-Bar mit karibischem Flair und einer Chill-Out-Ecke. Die anfängliche Zurückhaltung der Neugierigen hatte jedoch bei DJ Thoralf aus Rostock, ein Salsa-Lehrer, keine Chancen, denn er holte sich die Leute einfach auf die Tanzfläche. Er tanzte mit ihnen und brachte ihnen Grundschritte bei. Dass das auch bei Ostfriesen funktioniert, bewies Petra Wolffram an seiner Seite. Petra Wolffram, die jetzt in Plau am See lebt, liebt das Tanzen und war später auch in allen anderen Floors zu sehen. „Ich bin begeistert“, sagte sie und strahlte.

Auch Gundula und Klaus Brötzmann probierten es. „Für mich war es das erste Mal, dass ich Salsa-Schritte getanzt habe. Es hat Spaß gemacht“, so Gundula Brötzmann. Das Ehepaar kehrt nach elf Jahren wieder in seine Heimatstadt Güstrow zurück. „Da gehört dann natürlich der Besuch dieser Super-Oldier-Party wieder dazu“, bekannte Klaus Brötzmann.

Eckhard Podack wertete die erste Super-Oldie-Party reloaded als „gelungenen Neuanfang“. „Ich habe ein angenehmes Publikum erlebt und nur in fröhliche Gesichter geblickt“, bilanzierte er unmittelbar, nachdem um 2.45 Uhr die letzten Töne verklungen waren und die von der Super-Oldie-Nacht übernommene Session aller Musiker zu „Knockin‘ On Heavens Door“ die Live-Acts beendete.

„Veranstalter traute sich, sich neu zu erfinden“

Nach 20 Jahren Super-Oldie-Nacht hatte sich Eckhard Podack nach vielen Hinweisen aus dem Publikum zusammen mit Musikerkollegen wie Sven Friedrich und Freunden zusammengesetzt und eine Party entwickelt, die einerseits die treuen Fans der Super-Oldie-Nächte und der Live-Musik bedient, die aber andererseits mit Schlagern und Hits der 80er- und 90er-Jahre, und als besonderes Bonbon Salsa, ein Publikum, das sich nicht mehr angesprochen fühlte, in die Halle zurückholt.

Sven Friedrich brachte es so auf den Punkt: „Der Veranstalter hat sich getraut, sich neu zu erfinden, auch wenn es Besucher gab, die das komplette Live-Band-Feeling lieber behalten hätten. Die Party hatte eine große Bandbreite, die es so bisher nicht gab. Das Publikum war überwiegend gut drauf. Kritiker hast du als Veranstalter immer und wenn es um den Eintrittspreis geht.“ Sven Friedrich jedenfalls kam gern zu der aufgefrischten Super-Oldie-Party reloaded. Für ihn ist klar, dass die Nummer 2 – offen für weitere Ideen – im nächsten Jahr folgen muss.

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