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Güstrower Anzeiger

22. November 2017 | 03:04 Uhr

Sommertour : Auf Tuchfühlung mit Eurofightern

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Die vierte Station der SVZ-Sommertour führte heute auf das Gelände des Luftwaffengeschwaders in Laage. Unsere Leser erhielten einen exklusiven Blick in Tower und Hangar.

svz.de von
erstellt am 08.Aug.2014 | 18:00 Uhr

Starts und Landungen der Eurofighter, den Blick vom Tower des Militärflugplatzes und nicht zuletzt auch die Nahansicht des imposanten Waffensystems – all das erlebten heute zahlreiche Leser bei der vierten Station der SVZ-Sommertour. Unter der Leitung von Stabsfeldwebel Frank Voß war die Besuchergruppe auf dem Gelände des taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „Steinhoff“ in Laage zu Gast.

„1978 erfolgte die Grundsteinlegung des Geschwaders nachdem der Ort Levkendorf aufgelöst worden war“, erläuterte Frank Voß unseren Lesern die Anfänge des Luftwaffenstützpunktes in Laage-Kronskamp. Mit einem Bus ging es im Anschluss über einen Teil des insgesamt 863 Hektar großen Sicherheitsgeländes, wo mit dem Tower die erste Station des Tages wartete. Die gut 90 Stufen empor gestiegen, begab sich die Besuchergruppe direkt in den Außenbereich und erlebte binnen weniger Minuten zahlreiche Eurofighter-Starts aus kurzer Entfernung. Die große Lautstärke der zwischen elf Tonnen und 23,5 Tonnen schweren Kampfflugzeuge verwunderte da Niemanden. Rede und Antwort stand zudem Hauptmann Dirk Appenrodt, der seit 20 Jahren u.a. als Lotse in Laage tätig ist. „Unsere Start- und Landebahn ist für samtliche Flugsysteme ausreichend“, so Appenrodt.

Zweiter Anlaufpunkt der Führung war schließlich ein Hangar samt einem der insgesamt 25 in Laage stationierten Eurofighter. Hier konnten unsere Leser nicht nur einen Blick ins Cockpit werfen, sondern wurden von Oberleutnant Michael Marx und Oberfähnrich Martin Hubert fachkundig herum geführt. „In der Spitze erreicht der Eurofighter die zweifache Schallgeschwindigkeit“ erläuterten die beiden Männer den gespannt lauschenden Gästen. Sichtlich beeindruckt waren da auch Frank Müller und Kirsten Geufke. „Das Zusammenspiel von Mensch und Technik ist schon faszinierend“, fassten die gebürtigen Güstrower, die mittlerweile in Hamburg leben, ihre Eindrücke von der Sommertour zusammen.

 

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