zur Navigation springen
Güstrower Anzeiger

20. Oktober 2017 | 21:58 Uhr

Kuchelmiß : Auf neue Räume angestoßen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Die Ortsgruppe der Volkssolidarität in Kuchelmiß trifft sich nun in Serrahner Straße 19b.

Die Senioren der Ortsgruppe der Volkssolidarität (VS) freuen sich. Seit Kurzem dürfen sie neue Räume nutzen. Im Sportlerhaus in der Serrahner Straße 19b wurde einiges saniert und erneuert und damit Platz für mehrere Gruppen gemacht. „Wir sind glücklich“, sagt Rosemarie Dau als Vorsitzende der Ortsgruppe. Darum lud sie ihre Ortsgruppe, zu der 62 Senioren aus allen sechs Orten der Gemeinde gehören, am Donnerstag zum Feiern ein.

Die Gemeinde hat zu diesem „Umzug“ der Ortsgruppe ihren Teil beigetragen. Sie sanierten den großen Raum, in dem sich bisher die Sportgruppen trafen, richteten eine kleine Küche ein und erneuerten die Toiletten. Der Bereich in der ersten Etage wurde für die Sportler hergerichtet. „Wir sind froh, dass das Gebäude wieder mehr genutzt wird“, so Bürgermeister Peter Hildebrandt. Neben den Senioren kommen hier auch Kinder in den Kinderclub, der Dart-Verein trifft sich und es wird natürlich Sport getrieben.

Die Ortsgruppe der VS hatte sich bisher im Ziegeleiweg getroffen, mussten dort aber beispielsweise zur Toilette über den Hof gehen. Die Räume dort hätten auch saniert werden müssen, doch es wäre nicht gefördert worden. Darum wolle die Gemeinde versuchen, die Baracke zu verkaufen. „Hier ist alles kompakt, ebenerdig und seniorengerecht“, betont Bürgermeister Peter Hildebrandt.
„Ich freue mich auf jeden Mittwoch“, sagt die 92-jährige Berta Warncke aus Kuchelmiß. Dann werde „Mensch ärgere dich nicht“ gespielt und andere spielten Karten. Dazu kommt auch Irma Bülau (83). „Ich habe nur am Montag frei“, sagt sie. Denn am Dienstag treffe sich der Chor, Mittwoch werde gespielt, Donnerstag gehe sie zur Handarbeit. Am Freitag fahre sie nach Krakow am See zum Einkaufen und Sonnabend auf den Friedhof.

Am Donnerstag wurde mit Musik gefeiert. Mit Liedern führte die Reise durch verschiedene Bundesländer. Es wurde gesungen und geschunkelt und natürlich auf die neuen Räumlichkeiten angestoßen. Zwei Mal im Jahr fahren die Senioren nach Polen und lassen sich immer für ihre Treffen etwas einfallen. So wird im September zu einer Buchlesung mit Robert Siering eingeladen. „Das geht auf keine Kuhhaut“, so der vielversprechende Titel des Buches.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen