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Comenius-Projekt : Auf internationaler Bühne dabei

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Güstrower Schüler stellen Projekte in Göteborg vor / Schwedische Lebensweise und Schule kennengelernt

„Auf nach Schweden“, hieß es vom 2. bis zum 6. April für die deutschen Teilnehmer des Comenius-Projektes. Diesmal war es das fünfte und letzte Ländertreffen des von der EU geförderten und seit 2012 laufenden Projektes. Das erste Treffen mit den Ländern Spanien, Italien, Schweden und Irland fand damals in Güstrow statt (Klecks berichtete). Auch jetzt waren in Schweden wieder einige Güstrower dabei.

Begleitet wurden die Schüler von Marianne Müller, Organisatorin des Projektes am John-Brinckman-Gymnasium Güstrow, sowie Lehrerin Kathrin Nehls. Die Teilnehmer erarbeiteten unterschiedliche Themen in den vergangenen zwei Jahren. Stand zunächst Literatur im Mittelpunkt, ging es dieses Jahr um „Edumedia – Wie nutzen wir Technik in der Schule?“ Zu diesen Themen hatten acht Schüler des John-Brinckman-Gymnasiums die Möglichkeit, ihre Schule in Göteborg zu vertreten und stellten auf internationaler Ebene ihre Projekte vor.

Dabei lernten sie auch den schwedischen Lebensstil kennen. So berichteten Jolin Neuß (16) und Robert Selonke (18) von ihrem Abenteuer Schweden: „Ich war zwar schon mehrmals in Schweden, aber dieses Mal war es was besonderes. Ich wohnte bei einer Schwedin in Göteborg, die beim ersten Treffen bei mir in Güstrow wohnte. Für den Schulweg brauchten wir so 45 Minuten“, erzählt Jolin. Und Roberts Erlebnis: „Ich habe auf Hälsö, einer Insel gewohnt. Es war ein sehr schönes Haus und eine nette Familie. Jedoch mussten wir jeden Morgen mit dem Auto, der Fähre und dem Bus zur Schule fahren. Für jeden Weg waren das 80 bis 90 Minuten Fahrt zur Schule.“ Robert ist von dem Schweden-Aufenthalt begeistert: „Das tolle an dem Treffen war, die Menschen aus ganz Europa kennenzulernen und gemeinsam an einem Thema zu arbeiten.“

Natürlich war zwischen den Arbeitsphasen auch genug Freizeit. Am ersten Tag wurde Göteborg besichtigt. Besonders aber blieb der zweite Tag in Erinnerung. So wurde die Insel „Archipelago“ mit einer Foto-Safari erkundet. Bei diesem Fotowettbewerb sollte aus allen Gruppen das schönste und das witzigste Foto ermittelt werden. Die Schüler aus Güstrow gewannen außer der Reihe mit dem fotografisch wertvollsten Bild. Am dritten Tag gab es eine Projektauswertung und die „Farewell Party“.

Die Schule in Göteborg, die die Güstrower besuchten, ist eine Besondere, denn das IT-College ist ausgestattet mit besonderer Technik. Jolin meint: „Es ist alles so farbenfroh. Außerdem haben die Schüler kaum richtige Schulsachen. Nur einen Laptop, den sie überall mit hinnehmen.“ Und auch Robert ist sehr angetan: „Ich finde die Schule cool. An der Wand haben sie eine Super-Mario-World oder auch Star-Wars-Elemente gelten hier als Dekorationen. Nur ist man ein wenig erschlagen von der Technik, einfach, weil wir das so nicht gewohnt sind.“

Am Ende gab es von allen Teilnehmern eine positive Resonanz zum Projekt. „Für mich war es ein voller Erfolg. Ich würde so etwas auf jeden Fall wieder machen, alleine wegen den Erfahrungen, den Sprachkenntnissen und den unterschiedlichen Kulturen“, sagt Jolin.

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