Weltrotkreuztag : Auf einen Kaffee mit dem DRK

Kaffeetrinken mit dem DRK gestern auf dem Laager Marktplatz: Carola Aßmus, Irmgard Schmidt, Ute Handel, Horst Saß, Elisabeth England und Kirsten Kamm.
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Kaffeetrinken mit dem DRK gestern auf dem Laager Marktplatz: Carola Aßmus, Irmgard Schmidt, Ute Handel, Horst Saß, Elisabeth England und Kirsten Kamm.

Am gestrigen Weltrotkreuztag u.a. in Laage, Krakow am See und Bützow wurde über Angebote informiert und einfach einmal Danke gesagt.

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09. Mai 2017, 05:00 Uhr

Zu eine Tasse Kaffee hatte gestern das Deutsche Rote Kreuz (DRK) eingeladen. „Am Weltrotkreuztag möchten wir einfach mal Danke sagen“, erklärt Manuela Hamann, Pressesprecherin des DRK-Kreisverbandes Güstrow, die Aktion. Mit heißem Kaffee lagen sie bei den Besuchern auf dem Laager Markt gestern Vormittag genau richtig.

Viele Bereiche, in denen das DRK tätig ist, finanzieren sich aus sich selbst heraus. Es gibt aber auch Bereiche, die ohne Spenden und Mitgliedsbeiträge nicht finanziert werden könnten. Hamann nennt u.a. die Schuldnerberatung, die allgemeine Sozialberatung, Kleiderkammer und Wasserwacht als Beispiele und fügt hinzu: „Für die Unterstützung wollen wir mit einer Tasse Kaffee Danke sagen.“

„Das DRK will sich mit der Aktion bedanken, aber eigentlich sind w  i  r gekommen, um u  n  s zu bedanken“, erklärt Horst Saß sein Kommen. Seine Schwester sei bis zu ihrem Tode im Heim in Laage gepflegt worden. „Wir waren sehr zufrieden“, betonte der Laager. Elisabeth England war selbst als Hausdame im betreuten Wohnen des DRK tätig gewesen und wollte gestern hören, was es Neues gibt. „Wir stellen unsere Leistungen, die wir in Laager erbringen, vor, wollen heute aber nicht in erster Linie Werbung machen, aber die Leute fragen“, sagt Ute Hantel, Pflegedienstleiterin in der DRK-Sozialstation. Neben dieser betreibt das Deutsche Rote Kreuz in Laage ein Pflegeheim, eine Tagespflege und bietet betreutes Wohnen an. 50 Heimplätze, 15 Tagesplätze und 36 Wohnungen seien stets gut nachgefragt. Weit über 100 Frauen und Männer würden außerdem durch die Sozialstation betreut werden, berichtet Ute Hantel und konnte gestern auch Fragen nach einer Wohngemeinschaft, von der einige Laager schon gehört hatten, beantworten.

Hinter dem alten, leerstehenden Penny habe das DRK ein Grundstück erworben, auf dem ein Haus für zwölf Bewohner errichtet werden soll, informiert Ute Hantel. Dort können sie sich in ihre eigenen Wohnungen zurückziehen, aber auch gemeinsam kochen und essen. „Anders als im betreuten Wohnen, wird hier rund um die Uhr jemand da sein“, erklärt Ute Hantel. Das Angebot richte sich an Menschen, die noch etwas mobil, sich aber doch zunehmen einsam fühlen würden.

Janine Noberat von der DRK-Tagespflege warb gestern für den Tag der offenen Tür, zu dem am Sonnabend, 13. Mai, von 13.30 bis 16 Uhr in Laage, Straße der Einheit, eingeladen wird. „Unsere 15 Plätze sind alle belegt, aber es ist natürlich ein Kommen und Gehen“, sagt Janine Noberat.

Weitere Aktionen gab es gestern auch in Krakow am See, wo sich Sozialstation und Tagespflege vorstellten, und in Bützow in der Kindertagesstätte „Piporello“, wo sich der Rettungsdienst und der Betreuungszug den Kindern vorstellte. „Die Mitstreiter des Betreuungszuges haben Mittag gekocht“, berichtet Manuela Hamann.

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