20 Fragen an… : Auf ein Bierchen mit Calli

Das Linstower Van-der-Valk-Resort ist ein beruflicher Lieblingsspielplatz für Volker Wünsche.
Das Linstower Van-der-Valk-Resort ist ein beruflicher Lieblingsspielplatz für Volker Wünsche.

20 Fragen an Volker Wünsche aus Krakow am See, Sprecher der Van-der-Valk-Gruppe für Deutschland

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19. März 2015, 16:38 Uhr

Taucht man tiefer in die Biografie von Volker Wünsche ein, bemerkt man schnell, dass der gebürtige Krakower voll vielfältiger Facetten steckt. Vor seiner Familiengründung zog es ihn zunächst einige Zeit in die große weite Welt. So bereiste er sein Traumland Israel oder besuchte Colleges in England und Australien. Seit 14 Jahren ist der ausgebildete Rundfunk- und Fernsehredakteur der Deutschlandsprecher der Hotelgruppe Van der Valk und Mitglied der Geschäftsleitung im Alpincenter Wittenburg. Für das Konzernmagazin interviewt der 44-jährige verheiratete Familienvater (zwei Kinder) zudem regelmäßig Promis, wie zuletzt Fußballikone Reiner Calmund, ist Autor der Linstower Indianershow und sechsfacher Marathonläufer.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Mich da festzulegen, fällt mir angesichts der unzähligen schönen Plätze in und um Krakow am See echt schwer. Aber das Nebeltal zwischen Kuchelmiß und Serrahn und sowieso alles rund um den Krakower See liegen da schon ziemlich weit vorn.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Abgesehen davon, dass ich für den Job nicht taugen würde, bin ich da jetzt mal ganz frei heraus, formuliere es aber etwas überspitzt: Ich würde alle an den verhärteten Fronten „Kämpfenden“ in einen Raum einschließen und ihn erst wieder aufmachen, wenn drinnen gemeinsam Polonaise getanzt wird.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Das ist bei mir schwer zu sagen. Ich bin relativ viel unterwegs.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Im Ernteeinsatz bei der LPG in Kuchelmiß. An diese unbeschwerten Sommer erinnere ich mich im Übrigen sehr gern zurück. Nicht nur wegen der Ferienjobs.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Ich vermute der überwiegende Teil ging für Knusperflocken und Moped-Benzin drauf.
Was würden Sie gerne können?
Ich habe absolut zwei linke Hände und das betrifft wirklich schon die einfachsten Dinge. Das erledigt bei uns zu Hause fast alles meine Frau. Und ich bin ehrlich gesagt auch nicht sehr zuversichtlich, dass aus mir noch mal ein richtiger Handwerker wird.
Was stört Sie an anderen?
Arroganz, Unehrlichkeit und Unzuverlässigkeit – in der Reihenfolge.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Das versuche ich praktisch täglich.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Dann enttäusche ich jetzt mal gerne all jene, die mir immer nachsagen, dass ich eigentlich nicht imstande wäre, überhaupt etwas Unvernünftiges zu tun. Zuletzt bin ich wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung in eine Polizeikontrolle geraten. Nichts Dramatisches und kommt bei mir wirklich auch sehr selten vor. Aber ausgerechnet dann sitzen mein Sohn und sein Kumpel mit im Auto.
Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?
All diejenigen in meinem Umfeld, die mit schweren Krankheiten zu kämpfen haben und sich diesen tagtäglich stellen. Wie sagt man doch: Ein Gesunder hat tausend Wünsche, ein Kranker nur einen.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Einen John-Grisham-Roman und die Biografie von Gerhard Schröder.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Ich schaue nicht viel fern. Ansonsten aber die Klassiker „Tatort“ oder „Sportschau“. Eine richtige Lieblingssendung habe ich aber nicht.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Die Krakower Karnevalsfeiern sind zwar immer einen Besuch wert, aber bei diesem Vergleich behält der Fußball die Oberhand.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Hätte ich gern: meine Großeltern väterlicherseits.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Wenn ich koche, kommt zunächst erstmal gar nichts auf den Tisch. Wenn meine Frau oder auch meine Mutter kochen, dann ist es vor allem die gute deutsche Küche. Für das andere Genannte bedienen wir uns auch gern einmal bei regionalen Anbietern.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
„Aus der Ferne“, auch bekannt als „ From a distance“. Live gesungen bei der Taufe meiner Kinder.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Ein Fallschirmsprung zum 30. Geburtstag von meinen Güstrower Freunden.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Ein Buch zu schreiben. Und das soll auch kein Traum bleiben. Derzeit fehlen mir hierfür aber leider noch die Zeit sowie die zündende Idee.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Hoffentlich familiär, gesund und aktiv. Viele spontane Reisen werden dabei sein. Spätestens dann versuche ich mich auch an meinem Buchprojekt. Und es wäre endlich ausreichend Zeit, an meinem miserablen Golfhandicap zu arbeiten.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Meinem Hausarzt Wulf Nacke aus Güstrow. Er ist in vielerlei Hinsicht einfach „cool“. Und wenn er diese Fragen beantwortet hat, werden die Leser auch wissen warum.


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