fachmesse in Mühlengeez : Auf der Mela richtig platziert

Auf 170 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche wird den Besuchern vom 10. bis 13. September auch dieses Jahr wieder ein tagesfüllendes Programm in Mühlengeez geboten.  Fotos: Mela
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Auf 170 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche wird den Besuchern vom 10. bis 13. September auch dieses Jahr wieder ein tagesfüllendes Programm in Mühlengeez geboten. Fotos: Mela

Zahlreiche Unternehmen aus der Region präsentieren sich wieder auf der größten Landwirtschaftsmesse in MV in Mühlengeez

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01. September 2015, 06:00 Uhr

Technik, Tiere, Innovationen in der Landwirtschaft und natürlich etwas zu essen – Vom 10. bis 13. September öffnet in Mühlengeez die Fachausstellung für Landwirtschaft und Ernährung, Fischwirtschaft, Forst, Jagd und Gartenbau, kurz Mela, zum 25. Mal ihre Pforten. Mit immer bis zu 70 000 Besuchern handelt es sich um die größte landwirtschaftliche Messe im Nordosten. Sich auf so einem großen Forum zu präsentieren, wollen sich natürlich auch zahlreiche Unternehmen und Institutionen aus der Region nicht entgehen lassen.

„Das Handwerk gehört einfach zur Mela“

Neben den landwirtschaftlichen Unternehmen und Industriebetrieben aus der Region, die teilweise seit Jahren in Mühlengeez vertreten sind, lockt die Mela immer auch eine Vielzahl von Ausstellern an, die nicht unmittelbar etwas mit Landwirtschaft zu tun. So präsentieren sich zahlreiche Handwerksbetriebe der Kreishandwerkerschaft Güstrow im „Handwerkerdorf“ der Handwerkskammer Schwerin. „Das Handwerk gehört einfach zur Mela“, sagt Martin Biemann, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft. Gerade im ländlichen Raum gebe es viel Gewerbe rund um die Landwirtschaft, deshalb müsse man auf der Messe Präsenz zeigen. Die Handwerker könnten auf der Mela zwar kaum Aufträge an Land ziehen, aber sich bekannt machen und ins Gespräch bringen, so Biemann. „Es werden viele Visitenkarten ausgetauscht. Das bringt schon was.“

Zum zweiten Mal sind auch die Stadtwerke Güstrow mit einem Stand auf der Mela vertreten. „Kundenpflege und Neukundenwerbung steht im Mittelpunkt“, sagt Juliane Klimt von den Stadtwerken. Sie will dieses Mal vor allem auch das Thema E-Mobilität in den Vordergrund rücken. „Wir haben ein Elektroauto und auch E-Bikes dabei.“ Bei einem Gewinnspiel können die Besucher ein Wochenende mit einem E-Golf ergattern. „Wir sind ein überregionaler Stromversoger und auf die Mela kommen Besucher aus dem ganzen Land. Da fühlen wir uns richtig platziert“, sagt Juliane Klimt.

Und auch der Güstrower Wildpark präsentiert sich seit Jahren in Mühlengeez. „Hier gibt es ein großes, breit gefächertes Publikum. Wir können viele Menschen erreichen“, sagt Maren Gläser vom Wildpark. Sie nutzt die Mela vor allem, um Werbung für den Wildpark als touristisches Ausflugsziel in Güstrow zu machen. Zudem plane man, einen kleinen Bauernhof mit alten Ackergeräten und Tieren in den Wiesen des Wildparks zu errichten. „Es soll ein traditionelles mecklenburgisches Bauernhaus mit Scheune werden“, verrät sie. Das Projekt befinde sich in Vorbereitung.

Erstmals werden auf der Mela eine „Jobbörse“ und ein „Karrieretag“ angeboten. „Landwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern hat Zukunft. Gegen den Fachkräfte-mangel in der Branche wollen wir etwas tun“, sagt die Geschäftsführerin des Messe- und Ausstellungszentrums Mühlengeez, Christin Weinhold. Weiterbildungen, Studium, Vorstellung von Betrieben sowie Tipps rund um die Bewerbung gibt es beim ersten „Mela-Karrieretag“ am Sonnabend.

Die Tierschauen und Leistungswettbewerbe prägen seit jeher das Gesicht der Mela und geben der Messe ihren unverwechselbaren Charakter. Imposanter Auftakt sind zur Eröffnung am Donnerstag um 10 Uhr die Schaubilder der Zuchtverbände mit Geflügel, Kaninchen, Schweinen, Schafen, Pferden und Rindern. Zu den Höhepunkten der züchterischen Veranstaltungen zählen die Landestierschauen am Sonnabend und Sonntag. Im Mittelpunkt der 25. Landestierschau steht die „Deutsche Holsteins“ als „Tier der Mela“.  

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