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20 Fragen : Auf Dächern und Fußballplätzen zu Hause

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

20 Fragen an Andreas Knoch, Dachdeckermeister aus Laage mit Engagement in Sport, Beruf und Kommunalpolitik

von
erstellt am 05.Aug.2017 | 12:00 Uhr

Geboren in Güstrow, darf man Andreas Knoch dennoch getrost schon als Laager Urgestein bezeichnen. Mit drei Geschwistern aufgewachsen, ist der heute 48-Jährige seit seinem achten Lebensjahr aktiv mit dem Fußball in der Recknitzstadt verbunden. Nach der Schule und Ausbildung zum Dachdecker in Laage, machte Knoch 1996 seinen Dachdeckermeister. Verheiratet mit Ramona, sind auch beide Kinder inzwischen als Dachdecker in seinem Unternehmen tätig. Ehrenamtlich engagiert sich Andreas Knoch als Vorsitzender und Trainer des Laager Sportvereins sowie vom Gesellenprüfungsausschuss für Dachdecker. Auch als Stadtvertreter ist er schon einige Jahre tätig.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Mit Abstand zu Hause, aber sehr gerne bin ich auch in den Bergen zum Wandern oder Ski fahren.
Wenn Sie morgen Bürgermeister wären, was würden Sie in Ihrem Wohnort als erstes ändern?
Als Bürgermeister kann man zwar den Weg soweit vorgeben, aber ohne Zustimmung der Stadtvertretung kann man dann doch nicht einfach was ändern. Wie zuletzt das angekurbelte Schwimmbad Projekt unserer Bürgermeisterin, das leider aus meiner Sicht keine Mehrheit bekam.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Da ich auch noch Trainer unserer Fußballer bin wohl eher auf dem Sportplatz, aber auch in den Wiesen und Wäldern von Laage, wo ich viel mit unseren Hunden unterwegs bin.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Jeden zweiten Tag musste ich zu Hause Schweine ausmisten und dafür gab es nach der Ablieferung was aufs Sparbuch.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Als ich genug zusammen hatte kaufte ich mir einen gebrauchten Trabant.
Was würden Sie gerne können?
Die schnelllebige Zeit beruhigen.
Was stört Sie an anderen?
Gar-nichts-Macher, die meist alles besser wissen. Und Leute, die nicht verstehen wollen, dass es in welchen Bezug auch immer andere Meinungen gibt.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Das gehört zu meinen Leben, und jeden Tag gibt es mit Sicherheit einen Grund zum Lachen.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Auch ich muss leider feststellen, dass man mit 48 Jahren nicht mehr ganz so sportlich bzw. gelenkig ist. Beim Skifahren im letzten Winter wollte ich mit meinen Jungs mithalten und das war eine unvernünftige und schmerzhafte Idee.
Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?
Das waren meine Oma und mein Opa. Oma, weil sie mit drei kleinen Kindern von Ostpreußen bis nach Mecklenburg unter größten Strapazen im Krieg geflüchtet ist, und Opa, der nach fünf Jahren in russischer Gefangenschaft sich hier wieder ein bescheidenes Heim aufbaute und eigentlich zeitlebens arbeitete.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Direkt zurzeit keins, und wenn, dann mal eher historische Bücher. Aktuelles lese ich mit den ganzen bereitgestellten neuen Medien.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Ich bin kein großer Fernsehgucker, und selbst Fußballspiele schaue ich mir, Aufgrund der Fülle dieser, gar nicht mehr so viele an.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Ganz klar beim Fußballspiel, obwohl Karneval auch für uns mindestens einmal im Jahr Pflicht ist.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Da fällt mir erst einmal keiner ein. Aber ich treffe die Woche so viele Leute, unter denen nicht wenige sind, die ich gerne treffe.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Da bin ich wohl eher der Warmmacher; beim Essen direkt bin ich aber flexibel.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
„Wonderful life“ von Black – bei diesem Lied habe ich meine Frau Ramona kennen gelernt
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Das war ein Moped Simson S51, das ich von meinem älteren Bruder bekam, als er von unseren Eltern den alten Wolga übernommen hatte.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Ich versuchte und versuche immer meine Ziele zu erreichen, und ob das dann Träume sind oder waren kann ich so nicht beantworten.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Diese Frage würde ich gerne in 15 Jahren beantworten, aber die ein oder andere Reise werde ich wohl schon gerne machen.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Matthias Barkowski, der sich sehr stark in unserem Verein engagiert und dies nicht nur im Bereich der Finanzen. Zusammen aufgewachsen und mit großer Sicherheit nicht immer der gleichen Meinung, kann man sich auf Matthias immer verlassen – und dies in Bezug auf unseren Verein nicht nur in guten Zeiten.












 

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