zur Navigation springen
Güstrower Anzeiger

20. September 2017 | 13:19 Uhr

Kritzkow : Asbest-Baracke abgerissen

vom

Seit zwei Jahren kämpft Irmhild Finck von der Agrargemeinschaft Kritzkow/Hohen Sprenz für den Abriss der Asbest-Baracke in ihrer Nachbarschaft. Jetzt wurde das Gebäude doch noch abgerissen.

svz.de von
erstellt am 06.Jun.2013 | 11:44 Uhr

Kritzkow | Seit fast zwei Jahren kämpft Irmhild Finck von der Agrargemeinschaft Kritzkow/Hohen Sprenz für den Abriss der Asbest-Baracke in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft. Jetzt wurde das Gebäude, das seit Jahren in Kritzkow gegenüber der Einfahrt ins Gewerbegebiet leer steht, doch noch abgerissen. "Wunderbar, dass es endlich weg ist", zeigt sich Irmhild Finck froh. Lange Zeit war sie in Sorge, weil jede Menge Asbest in der verfallenen Baracke herumlag (SVZ berichtete). Doch nun ist alles entsorgt.

Schon einmal Ende 2011 hatte Eigentümer Volker Lorenzen aus Klein Upahl einen Abrissversuch gestartet. Doch dann wurde der Abbruch gestoppt, die Baracke blieb halb abgerissen und mit Asbest zurück. Die damalige Abrissfirma musste abrücken, weil der Nachweis für die Entsorgung von Asbest nicht vorgelegt werden konnte. Die Stadt Laage machte anschließend weiter Druck, forderte Lorenzen auf, das Asbest zu entsorgen. Lorenzen selbst gibt zu, dass es sehr lange gedauert habe. "Doch jetzt habe ich veranlasst, dass die Baracke abgerissen wird. Dazu bin ich verpflichtet", sagt er auf SVZ-Nachfrage.

Ein Teil des Geländes hinter der jetzt abgerissenen Baracke, wo sich eine Freiflächen-Solaranlage befindet, gehört ebenfalls Lorenzen. "Noch brach liegende Flächen sollen auch noch mit Solar ausgebaut werden", kündigt er an. Das Gelände, auf dem bis vor kurzem die Baracke stand, soll zukünftig als einfache Notzufahrt für die Feuerwehr zum Solarpark dienen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen