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Güstrower Anzeiger

19. Oktober 2017 | 16:49 Uhr

Samariter : ASB Güstrow endgültig gerettet

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Fusion mit Schwerin besiegelt - Neuer Name, neuer Vorstand und neuer Vereinssitz

von
erstellt am 27.Feb.2015 | 06:45 Uhr

Der von Insolvenz bedrohte Güstrower Ortsverband des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) ist endgültig gerettet. Auf der außerordentlichen Mitgliedervollversammlung in dieser Woche in Güstrow wurde die Fusion mit dem ASB Schwerin-Parchim besiegelt. Der neue Name lautet „ASB-Regionalverband Schwerin-Parchim-Güstrow“ und der zukünftige Sitz des Vereins wird in Schwerin sein. Martin Siegert, bisher Geschäftsführer des Schweriner ASB, führt jetzt auch offiziell die Geschäfte im neuen Regionalverband, der um Güstrow ergänzt wurde.

Auch ein neuer Vorstand wurde gewählt. Der bisherige Vorstand des Güstrower ASB war nicht mehr zur Wahl angetreten. „Wir müssen uns als Vorstand fragen, wo wir bei unseren Kontrollpflichten versagt haben“, sagte der ehemalige Vorstandsvorsitzende Reinhard Breuksch gegenüber unserer Zeitung mit Blick auf die Entwicklung des ASB-Ortsverbandes Güstrow. Neue Vorstandsvorsitzende ist seit dieser Woche Carmen Morawetz aus Schwerin. Ebenfalls zum neuen Vorstand gehören Volker Könn und André Bittnis.

„Wir sind guter Dinge. Alles wird pünktlich bezahlt“, sagt Martin Siegert und meint damit vor allem die Gehälter der Güstrower und Laager ASB-Mitarbeiter. Die ASB-Kitas, das Pflegeheim „Am Weinberg“ in Güstrow sowie die Rettungswache in Laage seien gut aufgestellt. „Alle Kosten werden bedient, der Geschäftsbetrieb läuft normal“, so der Geschäftsführer.

Unterdessen ist immer noch nicht ganz klar, wie der Güstrower ASB in eine derart prekäre Schieflage geraten konnte. Insider vermuten kaufmännische Fehler und Missmanagement, aber explizit keine persönliche Bereicherung. Der Schuldenabbau komme voran, informiert Martin Siegert. Mit den Gläubigern gebe es Zahlungspläne bis zum Jahresende. „Die werden bedient“, unterstreicht er.

„Der Vorstand und ich sowie auch die Mitarbeiter sind erleichtert und guter Dinge“, verbreitet Siegert Optimismus. Er kündigte an, für die notwendige Sanierung der ASB-Kita „Klimperkiste“ in Güstrow Fördergelder beantragen zu wollen. „Die Kita muss modernisiert werden“, sagt er.

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