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Arbeitsmarkt im Februar : Arbeitsamt: Nachfrage stimmt optimistisch

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Hotels, Restaurants und Handelsunternehmen in der Region haben das Osterfest bereits fest im Blick. Aber auch Baufirmen und Landwirtschaftsbetriebe sind dabei, den Vorfrühling zu nutzen, um Aufträge realisieren zu können, hieß es gestern in der Arbeitsagentur Rostock. „Die Kräftenachfrage stimmt uns sehr optimistisch“, so Christoph Möller, Chef der Arbeitsagentur Rostock. „Im Februar wurden uns 1044 freie Arbeitsstellen gemeldet. 46 Prozent mehr als im Januar.“

Die Arbeitslosenzahl sank um beinahe zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 22 426 Frauen und Männer waren im Februar in der Gesamtregion mit Hansestadt und Landkreis Rostock arbeitslos gemeldet, 2439 weniger als im Februar 2014. Als eine Ursache sieht Möller den milden Winter, der vor allem in saisonabhängigen Betrieben dazu führte, dass Mitarbeiter nicht entlassen wurden, sondern weiter beschäftigt werden konnten.


Weniger Arbeitslose als im Vorjahr


Im Bereich der Geschäftsstelle Güstrow waren im Februar 3468 Arbeitslose gemeldet, 396 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank in dieser Zeit von 13,3 auf 12,0 Prozent. 680 Frauen und Männer meldeten sich im Februar arbeitslos. Gleichzeitig konnten 777 Personen ihre Arbeitslosigkeit beendeten. 185 von ihnen nahmen eine Erwerbstätigkeit auf, 281 schrieben sich in Weiterbildungsmaßnahmen der Arbeitsagentur ein. Unter den Abmeldungen waren 120 junge Güstrower im Alter von 15 bis 25 Jahren und 122 im Alter von 55 und darüber. Möller führte dieses Ergebnis unter anderem auf gezielt eingesetzte Fördermaßnahmen zurück. Insgesamt befinden sich zur Zeit 1400 Personen aus Rostock und dem Landkreis in einer Weiterbildung.


Insgesamt 2213 offene Stellen in Region


93 neue freie Arbeitsstellen boten die Unternehmen in Güstrow und Umgebung der Geschäftsstelle im Februar an. 18 mehr als im Vorjahresmonat. 264 sind im Bestand, ein Plus von 48 offenen Stellen. Auf 2213 offene Stellen insgesamt kann die Arbeitsagentur zurück greifen. Den größten Einstellungsbedarf haben nach wie vor die Zeitarbeitsunternehmen (406), das Gastgewerbe (374) und Betriebe im Gesundheits- und Sozialwesen (269).

Im Landkreis sank die Zahl der Arbeitslosen zum Februar 2014 um 1265 auf nunmehr 10 739 Frauen und Männer. Die Arbeitslosenquote ging von 10,9 auf 9,9 Prozent zurück.


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