Stahlhof in Güstrow : Antrag der CDU droht zu scheitern

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19. November 2018, 07:27 Uhr

Mit einem Interessenbekundungsverfahren will die CDU-Fraktion in der Güstrower Stadtvertretung Bewegung in die Entwicklungspläne für das innerstädtische Baugebiet „Stahlhof“ bringen. Doch nachdem die Stadtvertretung den Antrag schon einmal in die Ausschüsse verwiesen hat (SVZ berichtete), stehen die Aussichten dafür auch weiterhin schlecht. Alle drei öffentlichen Fachausschüsse (Bau, Stadtentwicklung, Finanzen) plädieren mehrheitlich dafür, den Antrag auszusetzen, bis ein rechtskräftiger Bebauungsplan vorliegt. Mit dem Entwurfs- und Auslegungsbeschluss dafür könne man bis etwa März 2019 rechnen, gab Detlef Wenzek vom Stadtentwicklungsamt Auskunft. Erst nach der öffentlichen Auslegung und der sich anschließenden Abwägung von Hinweisen, Kritiken und Anregungen könne überhaupt gesagt werden, was und wie gebaut werden kann beziehungsweise soll. Vor diesem Hintergrund, so die Intention der meisten Mitglieder in den Ausschüssen, wäre zum jetzigen Zeitpunkt die Abfrage von potenziellen Investoren nicht sehr hilfreich.

Die CDU-Fraktion zielt mit ihrem Antrag darauf ab, vor allem örtliche und regionale Investoren im Wohnungsbau anzulocken. Auf diese Weise sollten auch Bauaufträge „überwiegend in der Region bleiben und die örtliche und regionale Wirtschaft gefördert“ werden. Bisher gebe es lediglich mündliche Bekundungen.

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