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Forstamt Güstrow : Ansturm auf Weihnachtstannen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Hochbetrieb herrschte am Sonnabendvormittag im Güstrower Forstamt. Alle wollten eine frisch geschlagene Tanne ergattern. Ohne Weihnachtsbaum ist es für viele eben kein richtiges Weihnachtsfest. Etwa 500 Bäume unterschiedlicher Größe und Art hatten die Güstrower Forstwirte im Angebot. „Die ersten standen bereits gegen 8 Uhr vor dem Tor“, erzählt Forstamtsleiter Ralf Neuß. Noch gegen 10 Uhr war der Andrang groß, die Parkplätze genügten bei weitem nicht und auch an der Kasse bildeten sich lange Schlangen.

Auch Silvio Reinhardt, Sven Wendorf und Danilo Fibranz waren mit dabei und holten sich ihren Baum ab. „Wir machen das schon zum dritten oder vierten Mal. Die Atmosphäre ist hier schöner und unser Geld bleibt im Land“, sagten sie. Gemeinsam genossen sie anschließend noch einen Glühwein am Feuer mit den Kindern Marc-Philipp und Mia Michelle.

Peter Kaufmann kam aus Dersentin ins Güstrower Forstamt, um sich eine Nordmanntanne auszusuchen. „Ich kaufe jedes Jahr hier, weil Qualität und Preis stimmen“, betonte er. So geht es vielen. Katharina Millies aus Güstrow wärmte sich mit ihrem Sohn Willi August am Feuer. „Jedes Jahr kommen wir hierher, wollten diesmal aber keine Nordmanntanne“, sagt sie. Stattdessen entschied sie sich dann für die Colorado-Tanne.

Die Forstamtsmitarbeiter arbeiteten Sonnabend im Akkord. Gegen Mittag waren dann auch fast alle Tannen weg. Doch in den Suckower Tannen gab es noch reichlich Auswahl. „Dort gibt es auch die größeren“, sagte Ralf Neuß, der mit dem Geschäft zufrieden sein konnte. Weil auch für die Forstleute der Dezember eine sehr stressige Zeit ist, haben sie sich übrigens überlegt, erst im Januar ihre Weihnachtsfeier durchzuführen. „Dann ist es etwas ruhiger“, sagt Ralf Neuß.

 

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