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Mühlentag : Ansturm auf Mühlen, Brot und Kuchen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Stand beim Mühlentag in Kölln die Kunst im Mittelpunkt, so waren es in Kuchelmiß neben der Mühlentechnik die Backwaren.

von
erstellt am 17.Mai.2016 | 21:00 Uhr

„Wir sind völlig überrascht, was die Wassermühle Kölln zu bieten hat“, sagt Holger Klaiber aus Bützow. Wie viele andere war er am Mühlentag (Pfingstmontag) unterwegs. In der Güstrower Region war es neben Kölln die Wassermühle in Kuchelmiss, die wohl weit mehr 1000 Besucher anzog.

Empfangen wurden die Gäste in Kölln mit Musik, trafen dann auf Kristin Kastl-Tomaschko, die Malerei und Fotografie zeigte, bevor sie eine Treppe höher auf die Ausstellung des Bützower Malers Frank Clouba trafen. Lachend stehen Holger Klaiber und Anne Boddien vor einem Bild. „Das kennen wir doch. Das ist am Wall in Bützow“, erklärt der Bützower. Eigentlich sei man auf dem Weg nach Plau und habe nur ganz spontan Halt in Kölln gemacht. „Diese Mühle hat Potenzial. Hier gibt es richtig etwas zu entdecken“, betont er u nd wundert sich über die vielen Leute.

In Kuchelmiß ist man so einen Ansturm am Pfingstmontag durchaus gewohnt. Aber es würden immer mehr Besucher werden, stellt Bertold Riech, Vorsitzender des Fördervereins der Wassermühle fest. „Es ist herrlich die alte Mühle zu betrachten, frisches Brot zu genießen, Menschen zu treffen und im Nebeltal spazieren zu gehen“, fasst Michael Schörk aus Güstrow für sich zusammen. Mit dem Brot war es aber nicht so einfach. Eine lange Schlange hatte sich gebildet. Nicht jeder ging zufrieden von dannen. 150 Brote aus dem Steinbackofen für mehr als 1000 Besucher können nicht ausreichen. Augenscheinlich aber sind sie zu einem Markenzeichen für Kuchelmiß geworden. Mehr als drei Backschübe seien aber nicht drin, erklärt Bertold Riech. Schon um 6 Uhr habe man begonnen. „Heute ist Mühlentag, da steht die Mühle im Mittelpunkt, nicht der Backofen“, meint der Vereinsvorsitzende und erhält Zustimmung von Michael Schörk. Es habe etwas Nostalgisches. „Früher traf man sich im Dorf zum Brotbacken und musste selbstverständlich warten“, erklärt der Güstrower. Das biete Zeit für Gemeinschaft und Austausch. Derweil hatte auch Monika Delzepich bei der Führung durch die Mühle einen großen Tross Interessierter im „Schlepptau“.

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