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Güstrower Anzeiger

25. November 2017 | 10:40 Uhr

Feiertag : Anstrengender, schöner Tag

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Familientag des Goldewiner Kulturtreffs lockte wieder Kind und Kegel an

Mit Schwung springt Lea Boloff in die selbst gebaute Stroh-Hüpfburg. Kaum auf dem Hosenboden gelandet, kann es der Neunjährigen gar nicht schnell genug gehen, den Sprung ein weiteres Mal zu wagen. Nicht nur auf der Stroh-Hüpfburg, sondern auch im Kinder- und Verkehrsspielgarten, vor dem Grillstand, beim Hubschrauber-Rundflug und in den Räumen des Flohmarktes herrschte gestern beim Goldewiner Familientag reger Betrieb. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Blaskapelle der Feuerwehr Güstrow.

„Seit fünf Jahren ist das Fest am Herrentag bei uns Tradition“, sagt Doreen Salzmann, 2. Vorsitzende des Goldewiner Kulturtreffs, der traditionell Organisator der Veranstaltung ist. Wichtig sei ihr dabei, die Familie in den Mittelpunkt zu rücken und möglichst Kinder, Eltern und auch Großeltern auf den ehemaligen Sportplatz hinter dem Gemeindehaus zu locken. „Das ist das größte Fest des Jahres und absoluter Höhepunkt. Gleichzeitig ist der Herrentag für die 18 Vereinsmitglieder aber auch der anstrengendste Tag im Jahr“, erzählt Doreen Salzmann mit einem Schmunzeln.

Der 2007 gegründete Kulturtreff versucht dabei, in erster Linie kostendeckend zu arbeiten und mit einem eventuellen Überschuss den Unterhalt des Dorfgemeinschaftshauses für das restliche Jahr zu bestreiten. Dabei können Doreen Salzmann und ihre Vereinskollegen auf viele helfende Hände aus der Region zurückgreifen: Melanie Eichel und Mandy Schneider organisierten den Kinderflohmarkt, Manfred Schlesiger sorgte als Grillmeister dafür, dass alle satt wurden, und Gemeindearbeiter Günther Schulz war schon Tage vorher mit Rasenmähen und dem Herrichten des Sportplatzes beschäftigt. „Ohne ehrenamtliche Arbeit geht es nicht“, sagt auch Doreen Salzmann, die selbst viele Stunden ihrer Freizeit in die Organisation steckt.

Bei den Einwohnern und Gästen kommt dieses Engagement jedenfalls gut an. „Wir sind immer wieder gerne hier. Die ganze Familie kommt auf ihre Kosten und wir treffen unzählige Bekannte aus der Umgebung, die wir das Jahr über selten sehen“, nennen Claudia und Maik Schwittau aus Rukieten Gründe, die sie mit den Kindern Alina (10), Miron (8) und Nilo (4) immer wieder am Herrentag nach Goldewin verschlagen.

Und auch Lea Boloff und ihre Freundin Paula Hoffmann hatten nach dem Sprung ins Stroh gut lachen. Kinderschminken und der Stand mit Zuckerwatte waren die nächsten Stationen der beiden Mädchen aus Werle und Kassow.

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