Güstrower Einkaufsnacht : Anmelderekord bei Einkaufsnacht

Werben für die 12. Güstrower Einkaufsnacht: Burkhard Bauer von der Güstrow-Card, Anett Zimmermann von der Stadt, Hannelore Garloff vom Gewerbeverein, Ladenbesitzerin Janet Georgs sowie Wilfried Minich vom Gewerbeverein (v.l.).
Werben für die 12. Güstrower Einkaufsnacht: Burkhard Bauer von der Güstrow-Card, Anett Zimmermann von der Stadt, Hannelore Garloff vom Gewerbeverein, Ladenbesitzerin Janet Georgs sowie Wilfried Minich vom Gewerbeverein (v.l.).

12. Güstrower Einkaufsnacht am 12. September / Erstmals 84 Händler / Auch Geschäfte in Mühlenstraße trotz Bauarbeiten dabei

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03. September 2015, 06:00 Uhr

Es soll die „Nacht der Laternen“ werden, wenn es nach dem Gewerbeverein Güstrow geht. Denn so lautet das Motto der mittlerweile 12. Güstrower Einkaufsnacht am Sonnabend, dem 12.September, von 19 bis 24 Uhr in der Innenstadt. „Alle teilnehmenden Händler sind aufgerufen, ihre Geschäfte mit Laternen zu schmücken und zu illuminieren“, sagt Wilfried Minich vom Gewerbeverein, unter dessen Dach die Arbeitsgemeinschaft Einzelhandel/Dienstleistungen der Stadt die Einkaufsnacht erneut organisiert hat. Und er kann auch noch einen Anmelderekord vermelden: Mit 84 teilnehmenden Geschäften und Unternehmen sind dieses Mal so viele dabei, wie nie zuvor. Präsentiert wird die Güstrower Einkaufsnacht erneut von der Schweriner Volkszeitung.


Von Andrang bei Mela profitieren


Gerade am Wochenende 12./13. September häufen sich in Güstrow und Umgebung die Veranstaltungen. „Aber wir haben diesen Termin bewusst gewählt“, sagt Minich. Gleichzeitig findet nämlich in Mühlengeez die Mela, die größte Landwirtschaftsmesse im Nordosten, statt. „Davon wollen wir profitieren. Schon im vergangenen Jahr hatten wir bei der Einkaufsnacht eine große Resonanz von Messebesuchern.“ Viele der Mela-Aussteller würden zudem in Güstrow übernachten und so werde ihnen noch etwas Besonderes geboten. Das sei eine tolle Werbung für Güstrow, sagt Hannelore Garloff vom Gewerbeverein. Ziel der Einkaufsnacht sei es schließlich, die „Einkaufsstadt Güstrow“ überregional in ein positives Licht zu rücken.

Auch wenn sich der Gewerbeverein über die hohe Teilnehmerzahl bei der 12. Einkaufsnacht freut, so gebe es doch einen Wermutstropfen, sagt Minich. „Einige Läden machen zur Einkaufsnacht einfach auf, sind also Nutznießer, ohne sich an der Finanzierung zu beteiligen.“ Das sei frustrierend für die Organisatoren, so Minich. Schließlich gebe es zahlreiche Attraktionen. So werden sich Straßenkünstler unter das Publikum mischen und auch das Motto „Nacht der Laternen“ aufgreifen. Zudem gibt es eine „Automeile“. Fünf Autohäuser stellen an verschiedenen Standorten auf dem Markt und Pferdemarkt aus. Und ebenfalls sind wieder Modenschauen geplant: um 19.30 Uhr am Borwinbrunnen sowie um 20.30 und 20.50 Uhr in der Gleviner Straße, deren oberer Teil deshalb für den Verkehr gesperrt wird. „Ansonsten sind die Geschäfte selbst Programm. Sie bieten viele Aktionen an“, sagt Minich.

Zahlreiche Straßen in der Güstrower Innenstadt sind bei der Einkaufsnacht dabei. Auch die Mühlenstraße, obwohl hier immer noch die Arbeiten zur Komplettsanierung laufen. „Aber man kann natürlich in die Mühlenstraße reingehen“, sagt Wolfgang Baranyai, der sich mit seinem Elektronikgeschäft erneut an der Einkaufsnacht beteiligt. Viele Händler hatten mit dem Start der Bauarbeiten über Umsatzeinbußen und einen stark verringerten Kundenzulauf geklagt. Dieses Problem bestehe immer noch, so Baranyai, obwohl sich die Situation etwas entspannt habe. So ist mittlerweile auch der Bürgersteig vor seinem Geschäft fertiggestellt. „Allerdings müssen bis zur Einkaufsnacht noch die Baumaterialien weg, die zurzeit noch vor meinen Laden stehen“, sagt der Güstrower Geschäftsmann. Baranyai nennt sich selbst einen „Verfechter der Einkaufsnacht“. „Es herrscht immer eine familiäre Atmosphäre. Die Leute sind gut und locker drauf und wir kommen immer gut mit den Kunden ins Gespräch“, sagt er.  

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