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Hauptsache bunt : Angesagt mit bunten Armbändern

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Loom-Bändchen liegen gerade voll im Trend / Nicht nur Mädchen schmücken sich mit den neonfarbenen Gummibändern

Es ist gerade der absolute Hype: Immer mehr Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene tragen an ihren Handgelenken bunte, meist neonfarbende Armbänder. Diese „Loom Bänder“ kann man ganz einfach selber machen. Es gibt verschiedene Methoden und Muster. Man braucht lediglich eine Packung mit den vielen kleinen Gummis, am besten in verschiedenen Farben. Der neue Trend kommt nicht nur bei Mädchen aller Altersklassen gut an.

Auch die zwölfjährige Lina Bernstein vom Güstrower John-Brinckman-Gymnasium trägt ihr Loom-Bändchen. „Meine Freundin hat mir eines in den Farben meines Lieblingsfußballvereins geschenkt. Ich bin ein großer BVB-Fan!“, erzählt sie. Sie findet die Bänder cool, besonders ihr gelb-schwarzes. Und Emely Keinert, 13 Jahre, ebenfalls Schülerin des Gymnasiums, ergänzt: „Die Bänder sind eigentlich unnötig, haben aber echt schöne Farben. Mein Bruder hat sie mir gekauft.“

Lena Brocks ist neun Jahre alt und geht auf die Fritz-Reuter-Grundschule. Sie flechtet die Bänder in ihrer Freizeit: „Meine Freundinnen machen das auch. Ich habe schon mehrere selber angefertigt. Vor einer Woche habe ich angefangen“, sagt sie. Sie trägt ihre Loom-Bänder auch jeden Tag, am besten mehrere gleichzeitig.

Die Idee hatte Cheong Choong Ng vor vier Jahren. Mittlerweile trägt man die bunten Accessoires auf der ganzen Welt. Auch Stars und Promis haben die Bänder an ihren Handgelenken. Doch man hört nicht nur Positives über diese neue Erfindung: Die Loom-Bänder bestehen aus Silikon. Somit verrotten sie nicht und sind auch nicht wiederverwertbar. Und da jeder Trend einmal vorbei ist, werden wahrscheinlich Millionen der Bändchen auf dem Müll landen.

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