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Krakow am See : Amt will wieder Führungsposition

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Regionalmanagement Krakow am See: 358 öffentliche und private Projekte in sieben Jahren / Ziel: Weiterführung in größerer Region

Das Pilotprojekt „Regionalmanagement nach dem Mecklenburger Modell“ der drei Ämter Krakow am See, Mecklenburgische Schweiz und Goldberg-Mildenitz, begleitet von „Biota“ Bützow, gehört zur Bilanz des Amtsausschusses Krakow am See dieser Wahlperiode. Die geht am 25. Mai zu Ende. Amtsvorsteher Wilfried Baldermann, der in dem Pilotprojekt auch Vorsitzender der Lenkungsgruppe war, hob das in der Bilanz der Amtsausschussarbeit auf der zwölften und letzten Sitzung hervor.

Zur Erinnerung: Der Ausgangspunkt war damals und ist auch künftig, wenn es in einer neuen Förderperiode weiter geht, für alle gleich: ungenügende Finanzausstattung, demografischer Wandel, ungenügende Akkumulation in den wenigen in der Region ansässigen Betrieben. Umgesetzt wurden in sieben Jahren 294 Maßnahmen im öffentlichen Bereich, vor allem beim Wegebau, dem Schaffen von Begegnungshäusern oder bei der Unterstützung von Kitas. Von 200 Anträgen wurden im privaten Bereich 64 Projekte realisiert. Insgesamt flossen 19,5 Millionen Euro an Fördermitteln.


Lokaler Aktionsplan auch Erfolgsgeschichte


Für Baldermann ist klar, dass das Projekt in der in diesem Jahr beginnenden neuen EU-Förderperiode weiter geführt werden muss. Das soll in einer noch größeren Region mit 50 000 bis 150 000 Einwohnern geschehen. Das Amt Krakow am See will aber nicht nur dabei sein, sondern wieder eine Führungsposition einnehmen. „Wir können das besser begleiten als der Landkreis, der die Fäden in die Hand bekommen soll“, sagt Baldermann. Deshalb will er mindestens zwei Mitglieder des Amtes in der neuen Lenkungsgruppe haben. „Es geht um sehr, sehr viel Geld und da wollen wir mitreden und etwas abbekommen“, stellt er klar.

Positiv wertete er in der Bilanz auch den Lokalen Aktionsplan (LAP). Das Amt Krakow am See gehört zu 172 bundesweiten Projekten, die in das Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ eingebettet sind. 30 Projekte mit 106 500 Euro wurden in den vergangenen drei Jahren gefördert. Amtsvorsteher Baldermann freut sich, dass auch 2014 rund 90 000 Euro für nachhaltige Projekte ins Amt fließen. Allerdings hat das auch eine andere Seite. Baldermann: „Das sind Vorhaben, die das Ehrenamt zusätzlich belasten.“


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