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Wehrführer Hannes Möller : Amt im Kreisfeuerwehrverband niedergelegt

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Hannes Möller hat sein Amt als 1. Stellvertreter des Kreiswehrführers niedergelegt. Damit überraschte er am Mittwochabend den Verbandsausschuss auf seiner Sitzung. Güstrows Wehrführer spricht von "persönlichen Gründen".

svz.de von
erstellt am 27.Jan.2012 | 10:20 Uhr

Güstrow | Hannes Möller hat sein Amt als 1. Stellvertreter des Kreiswehrführers niedergelegt. Damit überraschte er am Mittwochabend den Verbandsausschuss auf seiner Sitzung.

Güstrows Wehrführer spricht von "persönlichen Gründen", die zu der Entscheidung geführt hätten. Er habe feststellen müssen, dass bestimmte Dinge "weder für ihn persönlich noch für den Kreisfeuerwehrverband förderlich" seien. Es gebe unterschiedliche Auffassungen zur Verbandsarbeit, Unstimmigkeiten, die aus der Sicht von Möller überwunden werden könnten, aber nicht mit seiner Person. Er wolle "bestimmte Prozesse nicht erschweren" und ziehe sich deshalb aus der Verbandsarbeit zurück.

Der Güstrower Wehrführer hatte zwölf Jahre lang als Stellvertreter im Kreisfeuerwehrverband Güstrow gearbeitet und sich bei der Zusammenführung beider Kreisverbände - Güstrow, Bad Doberan - auch um den Posten des Kreiswehrführers beworben. "Aber mit meiner verlorenen Wahl hat das nichts zu tun", betont Möller auf SVZ-Nachfrage. Den Kreisfeuerwehrverband führt seit Mitte September Mayk Tessin (Bad Doberan). Zweiter Stellvertreter ist Andreas Wegner (Neubukow).

Überrascht von der Entscheidung Möllers zeigte sich gestern Kreiswehrführer Tessin. "Es ist mir unerklärlich", sagte er SVZ. Nach einem Gespräch gestern Nachmittag mit Möller informierte der Kreisbrandmeister, dass Möller an seiner Entscheidung festhalte. Es gebe unterschiedliche Auffassungen über die Verbandsarbeit. Darüber müsse gesprochen werden. Ziel, so Tessin, sei es einen Konsens zu finden.

Er werde umgehend den Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes über die Situation informieren und die Probleme erläutern. Danach werde man sehen, ob es eine Neuausrichtung geben muss. Auf jeden Fall wird über die Neubesetzung des Postens des ersten Stellvertreters beraten werden müssen.

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