Lohmen : Am Molkerie Barg lässt sich’s nun rollen

Gemeinsam kappten Alt und Jung das Band.
Gemeinsam kappten Alt und Jung das Band.

Neue Straße in Lohmen übergeben / Gemeinde investierte über 60 000 Euro / Freude bei Anwohnern

svz.de von
14. November 2014, 23:00 Uhr

Ein langgehegter Wunsch erfüllte sich für die Anwohner des Molkerie Barges in Lohmen. Gestern wurde die neue, 335 Meter lange Straße durch das schmucke Eigenheimgebiet, in dem sich auch das Alten- und Pflegeheim befindet, übergeben. Damit gehört die frühere Betonstraße mit ihren tiefen Löchern und vielen Huckeln der Vergangenheit an. „Vor allem vorne an der Einfahrt von der Landesstraße aus war die Straße durch den Regen so ausgewaschen, dass die Autos dort immer aufsetzten“, erzählt Anwohner Andreas Buske. „Und die Bewohner des Pflegeheimes mit ihren Rollstühlen oder Rollatoren konnten kaum noch die Straße entlang kommen“, sagt er. Die neue Asphaltstraße vor seiner Haustür findet der Auto-Vielfahrer klasse. Genauso geht es der kleinen Jessica Gabrys, die ebenfalls am Molkerie Barg wohnt. „Die neue Straße ist schön glatt. Meine Schwester Jenny läuft da immer Inlines“, sagt sie. Zusammen mit dem Bürgermeister Bernd Dikau und der 81-jährigen Bewohnerin des Pflegeheimes durfte die Fünfjährige gestern Nachmittag zur Einweihung der Straße das offizielle Band durchschneiden. Ereignisse wie diese sind auf dem Lande wegen der chronischen Geldknappheit selten geworden. Lohmen allerdings bildet in dieser Hinsicht eine der wenigen Ausnahmen.

Über 60 000 Euro an Eigenmitteln hat sie für die neue Straße ausgegeben, die insgesamt 180 000 Euro kostet und die zu 65 Prozent gefördert wurde. Die Anwohner steuern dazu ihre Anliegerbeiträge bei. Auf einen Gehweg wurde an der vier bis 5,50 Meter breiten Bitumendecke verzichtet.

Viel Wert aber wurde stattdessen auf die Oberflächenentwässerung gelegt, die bislang immer das besondere Problem war. Da das Gelände auf dem Molkerie Barg abschüssig ist, lief bei Regen das Wasser aus Richtung Landesstraße immer kräftig bergab, sogar bis auf die Grundstücke. Nun verschwindet es in Schächten und versickert anschließend.

Mit der Übergabe der Straße wurde eines der größten Investitionsprojekte dieses Jahres in der Gemeinde beendet. Bürgermeister Dikau kündigte an, dass auch künftig weiter in die Infrastruktur investiert werde.

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