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die Sonnabend-Fragen : Am, im und auf Inselsee zu Hause

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

20 Fragen an Peter Anders / Der Güstrower leitet das Küchenstudio Anders und ist Vorsitzender des Wassersportvereins Güstrow

„Küchen Anders“ ist in Güstrow ein Begriff. Der Geschäftsführer ist seit 1998 Peter Anders. Geboren ist er 1963 in Güstrow und seit frühester Kindheit mit dem Inselsee verbunden. Hier lernte er schwimmen und segeln. Ab 1976 besuchte Peter Anders die Kinder- und Jugendsportschule in Schwerin, Bereich Segeln, und machte dort auch sein Abitur. Nach dem Studium in Leipzig kehrte er 1990 nach Güstrow zurück und arbeitete gemeinsam mit seiner Ehefrau Susanne im Geschäft der Mutter Leslie Anders mit. Peter Anders hat zwei erwachsene Kinder und ist seit 2009 Vorsitzender des Wassersportvereins Güstrow 1928.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Anders: Immer wieder am, im und auf dem Inselsee.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Ich würde mich verstärkt um die Förderung des Kinder- und Jugendsports kümmern, Sportplätze und Turnhallen modernisieren, Gelder für den Freizeitsport zur Verfügung stellen. Aber ich weiß natürlich auch, dass das bei der jetzigen Haushaltslage ein schwieriges Unterfangen ist und auch bleiben wird.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Tagsüber sicherlich im Küchenstudio. Nach dem Feierabend freue ich mich auf schöne Stunden am See. Im Moment steht natürlich auch das gemeinsame Fußballgucken im Klubhaus am Inselsee mit vielen Vereinsfreunden bei mir hoch im Kurs.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mit Altstoff- und Altpapiersammeln.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Für Fassbrause und Lakritzstangen.
Was würden Sie gerne können?
Ich würde gern besser Fremdsprachen, besonders Englisch, sprechen und verstehen können.
Was stört Sie an anderen?
Mich stören Unfreundlichkeit und Intoleranz immer wieder. Mit ein klein wenig Gelassenheit und einem Lächeln lebt es sich so viel entspannter.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Am Wochenende hatte ein guter Freund einen runden Geburtstag. Jemand schenkte ihm ein Album mit Fotos aus Jugendtagen. Über diese und beim „Weißt du noch?“ hatten wir alle viel Spaß. Und ansonsten kann ich mich köstlich über unseren Dackel Dexi amüsieren.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Ich habe viel Geld für ein Konzert ausgegeben, aber es hat sich sooo gelohnt!
Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?
Meine persönlichen Helden sind Carsten Jansen und Jürgen „Max“ Spörke. Sie arbeiten seit Monaten fast täglich an unserem neuen Jugendhaus. Beide sind ein unschlagbares Team in Sachen Unermüdlichkeit, Beharrlichkeit und Ausdauer. Ohne diese beiden wären wir mit unserem neuen Haus noch lange nicht so weit.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Einen dänischen Krimi von Jussi Adler-Olsen „Erbarmen“.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Ich versuche, jeden Abend die Tagesschau zu sehen. Und sonst sehe ich gern den Rostocker Polizeiruf, aber auch den Münsteraner Tatort.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Eher bei einem Fußballspiel.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Barbara Schöneberger. Sie ist eine sehr attraktive und lustige Frau, die ich um ihre Schlagfertigkeit beneide.
Wenn Sie kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Wenn ich koche, gibt es Frühstück! Wenn Sie mich fragen, was ich gern esse, dann bin ich offen für neue Genusserlebnisse, über die oben genannten Gerichte hinaus gern auch spanisch, türkisch, arabisch…
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Rolling Stones „Jumping Jack Flash“. Vom Jugendweihegeld konnte ich mir einen Kassettenrekorder kaufen. Und zu meinen ersten Aufnahmen gehörte dieses Lied. Seitdem hat es mich begleitet und es wurde immer wieder gespielt: zum Abiball, zu unserem Polterabend, an tollen Vereinsabenden usw. Außerdem waren es die Höhepunkte der Konzerte in Berlin für mich.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
An mein erstes eigenes Boot, einen Opti, erinnere ich mich. Ich bekam es von meinem Vater, selbst ein begeisterter Segler. Dieser Opti war zwar langsam, denn er hatte einen schiefen Schwertkasten, aber er war meiner.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Ich möchte gemeinsam mit meiner Frau über den großen Teich und dann Nordamerika erkunden, Kanada und die USA von Ost nach West oder andersrum mit viel Zeit und Ruhe erleben.
Wie gestalten Sie Ihre Freizeit als Rentner?
Neben meinem Hobby Segeln, dass mich hoffentlich noch lange begleiten wird, möchte ich gern verreisen, neue Länder sehen, deren kulturelle Schätze entdecken und immer wieder Neues ausprobieren. Vielleicht schaffe ich dann aber auch, mal ein Buch am Stück durchzulesen.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Udo Sadowski. Er ist ein erfolgreicher Unternehmer mit einem großen Herzen für die Sportförderung in unserer Stadt. Auch unser Verein wurde von ihm tatkräftig beim Bau unseres neuen Jugendhauses unterstützt.

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