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Wohnungsgesellschaft Güstrow : Altstadt ein „Magnet für Mieter“

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Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Wohnungsgesellschaft Güstrow investiert 2015 3,3 Millionen Euro in Neubauten und Modernisierungen / Neue Pläne für Domplatz 18

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erstellt am 13.Jan.2015 | 05:00 Uhr

Neubauten, Vollsanierungen und Modernisierungen – Die Wohnungsgesellschaft Güstrow (WGG), mit ca. 4400 Wohnungen das größte städtische Wohnungsunternehmen, will im neuen Jahr rund 3,3 Millionen Euro in die Aufwertung des Stadtbildes investieren. Dabei sticht der Neubau von zwei Wohnhäuser in der Gleviner Straße 16 sowie in der Langen Straße 26 hervor. Der Baubeginn ist für April geplant, Ende des Jahres soll der Innenausbau beginnen, informiert WGG-Geschäftsführer Jürgen Schmidt. „Es handelt sich um einen besonderen Bereich der Stadt, den Eingangsbereich zur Altstadt direkt gegenüber der Heilig-Geist-Kirche. Deshalb haben wir hier in mehreren Gesprächen mit der Stadt hochwertige und passende Lösungen erarbeitet“, sagt Schmidt.


Neue Wohnungen in Güstrows Innenstadt


Für knapp 1,3 Millionen Euro entstehen sieben Wohnungen und ein Geschäft. „Die Güstrower Innenstadt ist weiter ein Magnet für Mietinteressenten. Die Nachfrage hier ist ungebrochen“, sagt Schmidt. Deshalb hat die WGG auch schon ein weiteres Projekt im Blick. 2016 soll die Baulücke Gleviner Straße 14 geschlossen werden. Ein Neubau mit zehn Wohnungen entsteht. Auch das leer stehende Nachbargebäude mit der Nummer 13 hat die WGG bereits gekauft. Es soll für die Neubebauung weichen.

Dieses Jahr im Mai soll zudem die Vollsanierung eines Blocks mit 50 Wohneinheiten in der Clara-Zetkin-Straße in der Südstadt beginnen. „Fünf Monate Bauzeit sind veranschlagt“, sagt Schmidt. Dach, Heizung, Fassade, Fenster, Sanitär – für 1,7 Millionen Euro soll das Gebäude aufgewertet werden.

Vergangenes Jahr hatte sich die WGG vor allem auf die Güstrower Nordstadt konzentriert. Große Sanierungen gab es u.a. im Eschenwinkel sowie im Buchenweg. Dieses Jahr soll im Buchenweg 1-2 noch der Einbau eines Aufzuges vor dem Haus mit ebenerdigem Zugang erfolgen, kündigt die WGG an.

Unterdessen arbeitet Güstrows größtes Wohnungsunternehmen bereits an einem weiteren bedeutsamen Projekt: „Wir wollen gerne den Domplatz 18 erwerben, um die unendliche Geschichte dieses Schandflecks zu beenden“, sagt Jürgen Schmidt. Gespräche zum Grundstückserwerb mit der Stadt würden gerade laufen. Noch sei das Ergebnis offen, unterstreicht der WGG-Geschäftsführer. Dennoch gibt es bereits Pläne, wie das Haus auf der Freifläche gegenüber dem Dom aussehen könnte. Das Güstrower Architektenbüro Kruse und Fliege arbeitet bereits an einem Entwurf. Eine alte Version mit einem Tonnendach sei jedoch vom Tisch, so Jürgen Schmidt. Er hofft, dieses Vorhaben mit der WGG ab dem Jahr 2017 umsetzen zu können.

 

 

 

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