Grundschule „An der Nebel“ : Alte SVZ sammeln für Zirkusprojekt

Stella Jäger, Taire Kotala, Hannah Krätschmann, Tally Schmiegelt, Lena Marie Kahl und Noah Butt (von links) aus der Klasse 4b sammeln fleißig Zeitungspapier.
Stella Jäger, Taire Kotala, Hannah Krätschmann, Tally Schmiegelt, Lena Marie Kahl und Noah Butt (von links) aus der Klasse 4b sammeln fleißig Zeitungspapier.

Schüler der Güstrower „Schule an der Nebel“ brauchen Geld für Projekt gegen Gewalt.

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31. Januar 2018, 12:00 Uhr

Ein großes Projekt plant die Grundschule „Schule an der Nebel“ in Güstrow. Im April erwarten die derzeit 246 Schüler den Zirkus „Baldini“. „Das Zelt wird am Platz an der Bleiche aufgeschlagen“, erzählt Schulleiterin Diana Wolf. Auf dem Schulhof wäre für die zwei geplanten Zelte nicht genug Platz. Abschluss der Projektwoche wird eine Vorstellung für Eltern, Verwandte und Freunde sein.

Das Vorhaben kostet die Schule auch einiges. Der Schul-Förderverein unterstützt das Projekt, und auch die Schüler werden sich einbringen. Damit es für sie aber nicht zu kostspielig wird, sind potenzielle Spender angefragt, der Schule unter die Arme zu greifen.

Die Schüler selbst sind seit Wochen aufgerufen, Altpapier zu sammeln. Ein Klassenwettstreit ist entbrannt. Die Klasse 4 b liegt bisher auf dem 3. Platz. Die Jungen und Mädchen haben bereits über 100 Euro für Altpapier eingenommen. Noch bis einschließlich morgen läuft der Wettbewerb. „Für die Siegerklasse gibt es einen Kino-Gutschein“, verrät Diana Wolf einen zusätzlichen Ansporn für die Schüler.

Aber natürlich wird auch das geplante Zirkusprojekt den Schülern eine ganze Menge bringen. Sie werden dann zu Hundedompteuren, Zauberern, Luftakrobaten am Römischen Ring, Clown, Tellerdreher oder Feuerspucker.

Alle vier Jahre führt die „Schule an der Nebel“ ein solches Zirkusprojekt durch. „Wir wollen vor allem die Persönlichkeit der Kinder stärken, aber auch der zunehmenden Gewaltbereitschaft und Aggressivität im Umgang untereinander entgegenwirken“, begründet die Schulleiterin das Vorhaben. Auch das Zirkusprojekt 2014, damals noch am alten Standort am Hasenwald, habe den Kindern wie auch den Eltern außerordentlich gefallen.

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