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SVZ-Wochenend-Interview : Als Rentner mal in WG wohnen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

20 Fragen an Ralf-Peter Odebrecht: Leiter des Eigenbetriebes Rettungsdienst beim Landkreis Rostock

Ralf-Peter Odebrecht, geboren am 2. Juni 1964 in Güstrow, ist Feuerwehrmann mit Leib und Seele. Seit 35 Jahren ist er bei der Feuerwehr aktiv, die meiste Zeit davon in Krakow am See, wo er auch wohnt. Aufgewachsen in Hoppenrade, ging Odebrecht in Lüdershagen zur Schule und absolvierte eine Lehre im Landmaschinenbau Güstrow. Seit mehr als 25 Jahren arbeitet er bei der Kreisverwaltung und leitet hier heute den Eigenbetrieb Rettungsdienst.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?

Odebrecht: Gemeinsam mit meiner Frau bei schönem Wetter zu Hause auf der Terrasse.
Wenn Sie morgen Bürgermeister wären, was würden Sie in Ihrem Wohnort als erstes ändern?

Ich würde versuchen, für Krakow am See ein ganzjähriges tagestouristisches Angebot an der Seepromenade und für die Innenstadt zu entwickeln, um somit eine Belebung der Stadt auch in finanzieller Hinsicht zu erreichen.

Wo kann man Sie am ehesten treffen?

Überall und nirgends, das hängt von der Situation ab. Bei der Familie, auf Arbeit, auf dem Bolzplatz mit den Enkeln, bei der Feuerwehr, beim Handball…

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Ich habe wie vermutlich die meisten Kinder vom Lande zu dieser Zeit Kartoffeln gesammelt.

Wofür haben Sie es ausgegeben?

Das weiß ich nicht mehr genau. Ich glaube irgendein Extra für mein Fahrrad.

Was würden Sie gerne können?

Meinem Gegenüber besser und geduldiger zuhören können und nicht, wie es mir oft passiert, ungeduldig dazwischen reden.

Was stört Sie an anderen?

Menschen, die mit Intrigen versuchen, ihre Ziele zu erreichen oder aber intrigieren, nur um jemanden anderen gezielt zu schaden.

Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?

Ich lache gern und viel. In der letzten Zeit häufiger über die Sprüche unserer Enkelkinder.

Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?

Zu den Feiertagen habe ich wie meist, zu viel gegessen und danach auch noch genüsslich geraucht.

Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?

Ich habe hohe Anerkennung für ehrenamtlich tätige Menschen, die sich für das Wohl anderer dauerhaft einsetzen.
Welches Buch lesen Sie gerade?

„Argus“ von Jilliane Hoffman.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Nie geht nicht, aber ich versuche so oft wie möglich, das Nordmagazin und am Sonntag den Tatort zu sehen.

Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?

Bei der Karnevalsfeier.

Wen würden Sie gerne mal treffen?

Herbert Grönemeyer. Er trifft mit seinen Texten und seiner Musik oft den Nerv. Er wäre bestimmt ein interessanter Gesprächspartner.

Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?

Ich kann gerade mal Wasser zum Kochen bringen. Meine Frau kocht sehr gut, vorzugsweise Ente mit Rotkohl und Klößen oder aber Gulasch mit Nudeln.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?

„I want to know what Love Is“ von Foreigner.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?

Meine Frau schenkte mir vor einiger Zeit ein Fahrrad, mit dem bin ich in den folgenden Jahren in Etappen von Krakow am See bis nach Sankt Petersburg gefahren.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Eine Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn oder/und nach Cap Canaveral.

Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?

Mir unseren Freunden träumen wir davon, als Rentner in einer WG zu wohnen. Da wollen wir dann viel gemeinsam unternehmen: Rad fahren, reisen und dergleichen mehr.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?

Dr. Lutz Krämer. Er engagiert sich in Krakow am See stark für die Vereinsarbeit und hier kümmert er sich besonders um Kinder und die Jugendlichen. Einfach toll.













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