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SVZ-Wochenend-Interview : Als Rentner immer noch voll aktiv

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

20 Fragen an Lutz Krämer aus Krakow am See - Der 64-Jährige arbeitete 21 Jahre in der Verwaltung des Amtes Krakow am See.

Lange Zeit war Lutz Krämer, geboren 1953 in Brandenburg an der Havel, im Amt Krakow am See tätig. Ab 1992 zunächst als Haupt- und Ordungsamtsleiter, ab 1996 war er Leiter des Bauamtes. Im Jahr 2013 nutzte Krämer die Altersteilzeitregelung. Seit 2016 ist er Rentner und lebt im Luftkurort. Von 1974 bis 1979 studierte Lutz Krämer Physik an der Technischen Hochschule in Merseburg. Von 1979 bis 1992 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Pädagogischen Hochschule in Güstrow. 1983 promoviert auf dem Gebiet der „Mechanischen Relaxation in Hochpolymeren“. Seit 1977 ist Lutz Krämer „mit ein und derselben Frau verheiratet“, wie er betont. Er hat zwei Kinder und ein Enkelkind. Im November erwartet die Familie das zweite Enkelkind.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Auf der Terrasse unseres Bootshauses beim Sonnenuntergang, Blick auf den Aussichtsturm und einem wohltemperierten Bier bzw. bei einem Glas Rotwein.
Wenn Sie morgen Bürgermeister wären, was würden Sie in Ihrem Wohnort als erstes ändern?
Da gäbe es mehrere Sachen: Als erstes das Arbeitsklima zwischen den Stadtvertretern verbessern, schneller Wohneigentum schaffen, z.B. Eigentumswohnungen, und den Zustand, dass in der Stadt an markanten Stellen Baulücken und baulich ruinöse Gebäude vorhanden sind, unter Ausschöpfung aller rechtlichen Mittel beseitigen.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Mit Eintritt ins Rentnerleben am ehesten zu Hause.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Bei einem Ferienjob im Gemüsegroßhandel in Brandenburg.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Es wurde für ein Motorrad zunächst angespart und dann auch dafür ausgegeben.
Was würden Sie gerne können?
Da gibt es zwei Sachen. Die englische Sprache beherrschen und ein Musikinstrument spielen können.
Was stört Sie an anderen?
Großkotzigkeit, Unpünktlichkeit und wenn jemand lügt.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über einen Witz eines Bekannten.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Ich bin wieder einmal beim Wintersport viel zu schnell die Pisten herunter gefahren. In meinem Alter hatte ich mir vorgenommen, es ruhiger angehen zu lassen.
Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?
Ich habe keine Helden.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Ein Buch von Ilse Werske „Entwurzelt“. Es handelt von der Vertreibung der Sudetendeutschen aus ihrer Heimat durch den Zweiten Weltkrieg.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Am Sonntagabend den Tatort.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Schwierige Frage. Da ich seit 1982 Mitglied im Krakower Karnevalsverein bin und gleichzeitig Hansa-Fan, eigentlich auf beiden.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Dagur Sigurdson, den ehemaligen Handballtrainer der deutschen Männermannschaft.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Leider kann ich nicht kochen. Dafür umso besser meine Frau. Es gibt überwiegend deutsche Gerichte.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
In jüngster Zeit mit dem Lied von Hot Chocolate „Emma“, weil vor drei Jahren unsere lang ersehnte Enkeltochter Emma geboren wurde.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Ich freue mich über jedes Geschenk. Als ich von meinen Eltern das erste Fahrrad geschenkt bekam, war die Freude überschwänglich.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Nach unserer Wohnmobilreise durch Westkanada 2016 eine ähnliche Reise durch Neuseeland.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Zunächst reisen wir sehr gerne. In diesem Jahr schon das vierte Mal. Arbeiten am Eigenheim und Bootshaus bleiben nicht aus. Der Sport spielt auch heute noch eine wichtige Rolle: Training mit den Volleyball-Frauen, Training mit meinen Handball-Kindern und -Männern, sowie das Lauftraining runden meine sportlichen Aktivitäten ab. Die Organisation von Veranstaltungen wie Mittsommernachtslauf, Ferienwoche mit Kindern oder das Sommerfest der Vereine in Krakow am See nimmt ebenfalls einen nicht unerheblichen Zeitraum ein.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Frank Eilrich. Herr Eilrich engagiert sich auf sehr vielen Ebenen für das Wohl unserer Stadt.

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