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Güstrower Anzeiger

19. Oktober 2017 | 04:07 Uhr

gekleckst : Alle Jahre wieder: gute Vorsätze

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Alle Jahre kehren sie regelmäßig wieder: die guten Vorsätze. Wichtig: Neue Ziele setzen, die aber auch realistisch sind.

Der Jahreswechsel ist für viele ein Impuls, etwas im Leben zu verändern. Mehr für die Schule zu tun oder Sport zu treiben gehören oft bei Juegndlichen zu den guten Vorsätzen, die traditionell auf der „To-do-Liste“ für das neue Jahr stehen. Klecks hörte sich mal unter Jugendlichen um, was sie von guten Vorsätzen halten – und was sie sich für das neue Jahr vorgenommen haben.

Die 18-jährige Julia Kretschmer studiert an der Fachhochschule in Güstrow Polizei und erzählt: „Vorsätze sind eigentlich etwas ganz Schönes. Ich finde es gut wenn man sich Ziele setzt und versucht was besser zu machen. Ich selbst hab nicht allzu viele, nur mit meiner Handballmannschaft noch weiter nach oben zu kommen. Und vielleicht mehr beim Studium aufzupassen und dafür fleißiger zu sein. Aber vor allem das Beste aus dem neuen Jahr machen - mit den richtigen Leuten.“

Ganz anders sieht das Josua Reeps. Der Zwölftklässler des John-Brinckman-Gymnasiums meint: „Ich habe keine besonderen Vorsätze. Die Vorstellung, dass ich einen Jahreswechsel benötige, um mich selbst daran zu erinnern, welche moralischen Vorstellungen und Ziele ich habe, finde ich ein wenig erbärmlich.“

Aber auch Jugendliche die sich momentan im Ausland befinden, haben so ihre ganz eigene Meinung zu diesem Thema. So zum Beispiel Laura Hübner. Die Abiturientin aus Güstrow macht momentan „Work and Travel“ in Neuseeland. „Ich finde Vorsätze rein prinzipiell sehr löblich und hatte auch schon oft welche. Mit den Jahren wurde dann immer deutlicher, dass die meisten von ihnen mehr dazu da waren, das Gewissen zu beruhigen und die wirklichen Veränderungen meist von selbst, also vom Inneren heraus kamen. Trotzdem find ich es gut sich Vorsätze zum Jahreswechsel zu machen, so kann man nochmal schön über sich und seine Laster nachdenken“ so Lauras Meinung.

Der 17-jährige Lucas Wiedewald hingegen hat sich dieses Jahr einiges vorgenommen: „Bei mir läuft alles gut, weshalb ich nur kleine Vorsätze habe, was ich noch besser machen bzw. welche Gewohnheiten man abstellen könnte. Wie beispielsweise Pünktlichkeit, keinen großen Stress zu machen oder zu sparen. Jedoch ist dieses Jahr ein besonderes für mich, schließlich möchte ich mein Abitur sehr gut meistern und anschließend meinen Weg nach der Schule erfolgreich bestreiten, was auch die richtige Entscheidung bezüglich des Studiums betrifft. Außerdem möchte ich endlich meinen Führerschein machen.“ Abschließend erzählt er: „Diese großen Sachen, auf die ich schon lange hinarbeite und 2014 komplettieren möchte, will ich natürlich unbedingt einhalten; die kleinen Dinge sind gute Vorsätze und ratsam, aber auch nicht zwingend notwendig, so meine Meinung.“

Tipp der Klecks-Redaktion: Nicht so viele Vorsätze auf einmal aufstellen. Vor allem sollten diese realistisch sein. Und man sollte nicht gleich aufgeben, wenn es einmal nicht ganz so klappt wie man sich es vorstellt. Große Ziele benötigen Zeit und können nicht von heute auf morgen realisiert werden. Auch deshalb hat das Jahr ja schließlich 365 Tage.


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