Gross Schwiesow : Akzeptanz für Rock unter Windrädern

Aus Rostock kam Michael Kanter. Der 37-Jährige war schon voriges Jahr bereits beim Rock unter den Windrädern dabei, „fand es richtig geil“ und kam Sonnabend wieder.
Aus Rostock kam Michael Kanter. Der 37-Jährige war schon voriges Jahr bereits beim Rock unter den Windrädern dabei, „fand es richtig geil“ und kam Sonnabend wieder.

Open Air mit Potenzila: „Rock am Windrad“ soll als Marke ausgebaut werden

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03. September 2017, 20:30 Uhr

Wummernde Beats lassen die Luft erzittern. Bunte Laserstrahlen zaubern abwechslungsreiche Designs auf hundert Meter aufragende Windradstümpfe. Tanzende Menschen in der feuchtkalt aufsteigenden Nachtluft. Den Meisten von ihnen ist frieren ein Fremdwort. Jedenfalls an diesem Abend, in diesen Nächten, Freitag und Sonnabend, irgendwo auf einem Feld zwischen Augustenruh und Groß Schwiesow.

Denn hier treffen Rock und Electro-Pop auf Windkraft. Zum dritten Mal luden die Windbranche und die Sternberger Eventagentur MDS ein zu „Rock am Wind“. „Wir wollen das Openair als Marke setzen und ausbauen. Es findet große Akzeptanz in der Gemeinde, beim Landwirt und dem Betreiber des Windparks. Es hat also Potenzial“, sagt Andreas Jesse, Landesvorsitzender im Bundesverband der Windenergie, der das Event als erhofften Imagegewinn für die Windbranche unter jungen Leuten nutzen will und protegiert. In diesem Jahr habe man das Fest-Areal mitten im Windparkgelände Groß Schwiesow/Mistorf etwas vergrößert, um mehr Platz für die Tanzenden zu machen und zugleich gewisse Rückzugsorte für ViPs oder auch für die Verpflegungspunkte zu schaffen.

Während die Abendsessions „etwa wie im vergangenen Jahr“ liefen, sei bei der Nachmittagsveranstaltung am Sonnabend „der erhoffte Mehrwert noch nicht eingetreten“. Es sei ein Pilotprojekt gewesen, bemerkt Kai Schaurich von MDS. „Wir wollten vor allem für die Gemeinde ein kostenloses Angebot machen“, ergänzt Kompagnon Thom Seiberth. Allerdings sei das DJ-Geschäft wohl doch eher eines für die Nacht, denkt Andreas Jesse.

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