Adventskeksebacken : Adventsbäckerei in der Fremde

Die gebackenen Kekse werden von den Kindern natürlich bunt verziert.
Die gebackenen Kekse werden von den Kindern natürlich bunt verziert.

Aktionstag mit Asylbewerbern aus Krakow am See und Charlottenthal und weiteren Helfern

svz.de von
30. November 2015, 17:00 Uhr

Der frisch gefallene Schnee passte am Sonnabend zu dem bunten Treiben in der Jugendbegegnungsstätte in Neu Sammit. Dorthin hatten einige Ehrenamtliche alle in Krakow am See ansässigen Asylbewerber und Flüchtlinge zum adventlichen Basteln, Malen und Kekse backen eingeladen. Insgesamt kamen 65 Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder zusammen. „Bis auf zwei Frauen, eine junge Mutter und eine werdende Mutter, sind alle dabei“, freute sich auch Anika Käding, verantwortlich für die soziale Betreuung der Asylbewerber in Charlottenthal und im Luftkurort für die Maltheser-Werke Doberan.

Während sich die Männer beim Grillen von Fleisch betätigten, standen die Frauen gemeinsam in der Küche. Sie schnippelten und kochten leckere Kürbissuppe. Außerdem fertigten sie Teig für Brote, die kurze Zeit später im Backofen auf dem Hof gebacken wurden. Die Kinder hatten währenddessen schon viel Freude beim Ausstechen von Plätzchen, die sie nach dem Backen noch verzierten. „Es fühlt sich fast an wie zu Hause“, erzählt Riselda Hana. Sie stammt aus Albanien und lobt die große Hilfsbereitschaft der deutschen Helfer. „Wir haben so viele Hilfe nicht erwartet“, sagt die 19-Jährige.

Schließlich wurde alles gemeinsam verspeist. Diese gemeinschaftliche Aktion war auch von den Ideengebern so beabsichtigt. „Wir wollten hier auch alle einbeziehen“, sagte Raphaela Rolfs, Vorsitzende des Vereins Kinder- und Jugendbegegnungsstätte Neu Sammit. Das Haus eignet sich auch hervorragend für dieses Vorhaben. Genutzt werden konnte dafür nicht nur die Küche und der Speiseraum, sondern beispielsweise auch der Tischtennisraum oder der Fußballplatz. Der gefallene Schnee störte die dort spielenden Jungs absolut nicht. So wurde es nicht nur gemütlich, sondern ging durchaus auch sportlich zu.

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