Wildpark Güstrow : Advents-Zicklein flitzen umher

Advents-Zicklein im Doppelpack: Die Geschwister wurden jetzt im Güstrower Wildpark geboren.  Fotos: Anja Wrzesinski
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Advents-Zicklein im Doppelpack: Die Geschwister wurden jetzt im Güstrower Wildpark geboren.

Doppelgeburt, Umzug ins Storchenhaus und Futter-Labyrinth für Frettchen – im Wildpark Güstrow ist immer was los.

Auch in der Winterzeit ist im Güstrower Wildpark einiges los: Jetzt gab es gleich zweifachen Nachwuchs im Streichelgehege. Im kuscheligen Stroh des Ziegenstalls kamen zwei Zwergziegen zur Welt – ein Männchen und ein Weibchen. „Das Team des Wildpark freut sich über seine ersten Advents-Zicklein, die im Doppelpack unterwegs sind“, sagt Anja Wrzesinski vom Wildpark. „Die Geschwister gehen jeden Tag etwas mutiger auf Entdeckungstour. Mama passt natürlich gut auf und hat immer ein wachsames Auge auf ihre Lütten.“ Schon jetzt zeigen die kleinen Zwergziegen, was in ihnen steckt: sie hüpfen, flitzen und spielen. Das Streichelgehege ist begehbar, die Besucher können den Jungtieren also ganz nah kommen. „Ob noch weiterer Nachwuchs zur Welt kommt? Lassen wir uns überraschen!“, sagt Anja Wrzesinski.

Ins Winterquartier umgezogen

Unterdessen sind die Weißstörche des Wildparks ins Storchenhaus, also in ihr Winterquartier umgezogen. Mit ein wenig Starthilfe der Tierpfleger fanden die langbeinigen Bewohner ihren Weg selbstständig ins Haus – eine Premiere für die Störche. Hier sind alle neun Bewohner nun bestens vor Wind und Wetter geschützt. „Die Besucher müssen dennoch nicht auf die Tiere verzichten. Durch die Fensterscheiben können sie die Störche beobachten“, sagt Anja Wrzesinski. In den nächsten Monaten soll zudem im Haus eine interaktive Ausstellung rund um Storch und Kranich, die nebenan wohnen, als Spiel- und Aktionsbereich entstehen.

Die Wildpark-Tierpfleger lassen sich außerdem immer wieder neue Beschäftigungsmöglichkeiten für ihre Schützlinge einfallen. Der Auszubildende Max Vaegler entwickelte nun ein Futter-Labyrinth für die Frettchen. Das Labyrinth ist von oben abgedeckt. Daher müssen die Frettchen durch die Gänge laufen, um am Ende des Weges die Belohnung einzuheimsen: ein leckeres Stück Fleisch. Nach einer kleinen Starthilfe durch Azubi Max fassten alle Bewohner der Frettchen-WG Mut, machten sich auf den Weg und zeigten, wie wendig sie doch sind. „Das Futter-Labyrinth wird je nach Wetterlage nun öfter bei der öffentlichen Frettchen-Fütterung zum Einsatz kommen“, sagt Anja Wrzesinski. „Langweilig wird es dabei mit Sicherheit nicht: die Wände sind verstellbar. Es führt also immer ein anderer Weg zum Ziel.“

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