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Schulanfang : Achtung! Abc-Schützen bald unterwegs

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Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Zum kommenden Schulbeginn mahnt die Güstrower Polizei Verkehrsteilnehmer zur Vorsicht / Gelbe Banner vor Schulen und verstärkte Verkehrskontrollen

von
erstellt am 14.Aug.2014 | 06:00 Uhr

Noch genießen die Schulkinder ihre Ferien, doch die freie Zeit neigt sich dem Ende zu. Am Montag, dem 25. August, geht die Schule wieder los. Deshalb sind schon jetzt die Präventionsberater der Polizeiinspektion Güstrow unterwegs, um vor den Schulen in Güstrow und in der Region gelbe Banner mit den großen Buchstaben „Brems dich! Schule hat begonnen“ anzubringen. „Im Bereich der Schulen ist von allen Verkehrsteilnehmern erhöhte Aufmerksamkeit, Bremsbereitschaft und ein wenig Geduld gefordert“, sagt Karsten Hamann, Polizeihauptmeister und Verkehrspräventionsberater der Güstrower Polizei. Zehn dieser Banner hängen er und seine Kollegin Carola Johannsen jetzt im Güstrower Stadtgebiet sowie in Bützow, Lüssow und Krakow am See auf. Beginn war gestern vor der Fritz-Reuter-Schule.

Das besondere Augenmerk von Hamann gilt dabei den Schulanfängern. Im Landkreis Rostock werden ca. 1800 Kinder eingeschult. In Güstrow sind es rund 300 und in Bützow 122. „Hier möchten wir alle Verkehrsteilnehmer bitten, besondere Vorsicht und Sorgfalt walten zu lassen“, sagt Hamann. „Für die Kleinen beginnt ein ganz neuer Lebensabschnitt, vieles ist neu und unbekannt. Möglich Gefahren im Straßenverkehr können sie noch nicht erkennen und einschätzen. Richtiges und sicheres Verhalten kann bei Schulanfängern nicht vorausgesetzt werden“, so der Güstrower Präventionsberater, der diese Aufgabe seit dem 1. August von dem kürzlich pensionierten Siegmund Becker übernommen hat (SVZ berichtete).

Die langjährige Aktion mit den gelben Bannern der Verkehrswacht habe sich bewährt, sagt Hamann. „Die Autofahrer achten darauf.“ Begleitend zur Maßnahme der Güstrower Präventionsberater werden auch die zuständigen Polizeireviere Güstrow, Bad Doberan, Sanitz, Bützow und Teterow in den nächsten Wochen im Bereich der Schulen präsent sein und Verkehrskontrollen durchführen.

Doch für Hamann steht fest: „Verkehrserziehung ist nicht nur unsere und die Aufgabe der Lehrer und Erzieher, sondern auch der Eltern.“ Eltern sollten schon vorher gemeinsam mit ihrem Kind den Schulweg üben und auf mögliche Gefahren, wie z.B. Ein- und Ausfahrten, hinweisen. „Eltern sollten zudem ihr Kind einige Zeit nach der Einschulung begleiten. Das gibt dem Kind Sicherheit“, sagt Hamann. Bei Dunkelheit und Regen seien Fußgänger oft schwer zu sehen. Er empfiehlt daher helle Kleidung mit reflektierenden Elementen und Ranzen mit Reflexstreifen. „Eltern sind ihrem Kind das wichtigste Vorbild. Das sollten Eltern immer bedenken, wenn sie sich mit ihrem Nachwuchs im öffentlichen Straßenverkehr bewegen“, so der Präventionsberater.


 

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