Theater Güstrow : Abwechslung pur auf Güstrower Theaterbühne

Am 16. März um 19.30 Uhr spielt im Güstrower Theater „City – Unplugged“.
Am 16. März um 19.30 Uhr spielt im Güstrower Theater „City – Unplugged“.

Programm des Ernst-Barlach-Theaters im März: Vorträge, Dramen, Klassik, Kindertheater, Kabarett und ein Konzert der Altrocker von „City“

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01. März 2014, 06:00 Uhr

Mit einem Renner beginnt das Theaterprogramm des Güstrower Ernst-Barlach-Theaters im März. Heute und morgen läuft die Travestieshow „Täuschungsmanöver“. Beide Vorstellungen sind allerdings längst ausverkauft.

Mit dem „Herr der Maden“, Deutschlands bekanntestem Kriminalbiologen Dr. Mark Benecke, geht es schon am Dienstag um 19.30 Uhr im Theater weiter. Benecke ist Spezialist für forensische Entomologie (Insektenkunde). Sein Aufgabengebiet: fast aussichtslose Mordfälle. Jeder Tatort ist eine Fundgrube an Beweisen. Man sieht sie nicht auf den ersten Blick, aber seine Helfer,
die Maden und Fliegen, können wichtige Antworten geben.

Am Donnerstag nächste Wpche zeigt die Theater- und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz um 18 Uhr das Schauspiel „Nora“ von Henrik Ibsen. Ibsen schrieb das Schauspiel 1879 in drei Monaten nieder, nachdem er sich vergeblich beim Skandinavischen Verein in Rom für die Gleichberechtigung der Frau eingesetzt hatte. Das Stück war zu der damaligen Zeit ein Skandal. In einer Zeit, als die Ehe das Liebesideal war und die Frau sich unterzuordnen hatte, war ein Stück über eine Frau, die Mann und Kinder verlässt, undenkbar. Dennoch ist Ibsen mit „Nora“ eine der starken Frauen in der Theaterliteratur gelungen.

Die Bühne Morgenstern Hamburg präsentiert am 9. März um 16 Uhr „Dornröschen“. Das Ensemble hat sich seit vielen Jahren auf Theater für Kinder und Jugendliche spezialisiert und kommt erstmalig auch nach Güstrow.

Am 12. März kommt dann „Bauer Korls Musikantenscheune“ auf die Güstrower Bühne. Besucher können sich auf einen unvergesslichen Nachmittag mit Volksmusik und Comedy, präsentiert von Bauer Korl, Margitta, Danny Buller und den Korl Boi’s mit ihren singenden Akkordeons freuen.

Mit der Fantasie als Fahrkarte treten große und kleine Zuschauer am 15. März eine Reise in das Land der eigenen Wünsche und Utopien im Theater an. Bodecker & Neander präsentieren das Pantomime-Programm „Follow Light“, ein visuelles Theater. Der Schweriner Zauberkünstler Wolfram von Bodecker und der in Paris geborene Alexander Neander lernten sich während des Studiums bei Marcel Marceau in Paris kennen.

Am 16. März spielt im Güstrower Theater „City – Unplugged“. Die Band spielt die schönsten Balladen aus nunmehr fast 40 Jahren Bandgeschichte und die größten Hits in neuen elektro-akustischen Arrangements. City – das ist ja nicht nur eine Band, sondern schon Kulturgeschichte. Die fünf Jungs stehen exemplarisch für jenen Teil der DDR-Rockmusik, der sich mühte, das Maß an Anpassung gering zu halten und über das Medium Text und Musik mit List, Mut und Intelligenz die bescheidenen Möglichkeiten der Wahrheitsfindung und Verbreitung zu nutzen.

„Friss oder stirb – Ein Stück über Hunger in all seinen Facetten“ zeigt das Theater Stückwerk (München) dann am 19. März um 10 Uhr in Güstrow. Erzählt wird die Geschichte von Sophie und Jonas, die sich in der Klinik kennenlernen, in der Alina als Nachtschwester arbeitet. Jonas ist dort wegen seiner Essstörung, Sophie leistet Sozialstunden ab. Sie glaubt, dass Jonas nicht mehr lang zu leben hat und überredet ihn, mit ihr zusammen ans Meer zu fahren. Sie klauen Alinas Auto und, ohne es zu wissen, auch Alinas Filmmaterial. Eine abenteuerliche Reise voller klassischer Roadmovie-Elemente beginnt.

„Steenriek“, eine Komödie von Regine Wroblewski , zeigt die Niederdeutsche Bühne Wismar am 22. März um 19.30 Uhr. Und am 25. März heißt es „Australien per Fahrrad“ mit Maximilian Semsch. Der Münchner Reisefotograf und Filmemacher erkundete von Januar bis Juli 2012 Australien per Fahrrad und hielt seine Erlebnisse mit der Kamera fest. Unendliche Weiten, traumhafte Landschaften und eine einmalige Tierwelt erwarten den Besucher.

Zum 7. Philharmonisches Konzert lädt die Neubrandenburger Philharmonie am 28. März ins Güstrower Theater ein. Musik aus aller Welt steht auf dem Programm. Die Orchesterleitung teilen sich Stipendiaten des Dirigentenforums, die unter der künstlerischen Mentorschaft von GMD Stefan Malzew mit der Neubrandenburger Philharmonie das abwechslungsreiche Programm einstudieren. Neben ungarischen, rumänischen, kubanischen und andalusischen Rhapsodien von Komponisten wie Franz Liszt, George Enescu, und Ernesto Lecuona erklingt auch Claude Debussys Rhapsodie für Saxophon und Orchester, deren Solopart Koryun Asatryan übernehmen wird.

Kabarett-Theater mit der „Distel“ steht zum Abschluss des Monats im Güstrower Ernst-Barlach-Theater am 29. März auf dem Programm. Titel: „Die Kanzlerflüsterer – Auf der Suche nach Volkes Stimme“.

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