Domgemeinde : Abschied aus Domgemeinde Güstrow rückt immer näher

Der Güstrower Dom war zwei Jahre die Wirkungsstätte von Wiebke Langer.
Der Güstrower Dom war zwei Jahre die Wirkungsstätte von Wiebke Langer.

svz.de von
13. Dezember 2013, 06:00 Uhr

Für Vikarin Wiebke Langer nähert sich der Abschied von Güstrow. Zwei Jahre arbeitete sie in der Domgemeinde mit und war zuvor ein halbes Jahr als Religionslehrerin an der Thomas-Müntzer-Schule in der Barlachstadt tätig. Nun wird sie in wenigen Wochen zur Pastorin ordiniert. Damit ändert sich für die 33-Jährige vieles.

Vor allem ihren gewohnten Spaziergang zum Sumpfsee, das Radfahren durch die Innenstadt Güstrows oder auch das Predigen im altehrwürdigen Dom wird sie wohl vermissen. Am 1. September 2011 wurde Wiebke Langer in einem Gottesdienst als Vikarin nach Güstrow ausgesandt. Seitdem hat sie das Gemeindeleben und die Mitarbeiter und Gemeindemitglieder kennen gelernt, sich eingebracht und zahlreiche Gottesdienste gehalten. Dabei hatte sie zuerst einen solchen Beruf gar nicht im Visier.

In Hamburg geboren, wuchs Wiebke Langer wegen häufiger Umzüge der Familie zuerst in der Nähe Münchens, dann in Bargteheide auf. Während ihres Studiums der Erziehungswissenschaften begann sie im Zweitfach Theologie zu studieren. „Ich wollte hinter das schauen, was mir in der Kirche erzählt wurde“, sagt sie. Während eines Praktikums in Rendsburg spürte sie, dass sie die passende Tätigkeit für sich gefunden hatte. Gottesdienste halten und Menschen seelsorgerlich begleiten sei genau das, was sie gern tun wollte. „Es ist aber mehr, als nur ein Beruf oder eine Profession“, sagt Wiebke Langer.

In welche Gemeinde die „Noch-Vikarin“ kommen wird, ist noch nicht bekannt. „Aber ich bin gespannt, was ich mit der neuen Gemeinde aufbaue und weiterführen werde“, sagt die 33-Jährige. Ihre Wünsche bezüglich des Einsatzortes habe sie zwar äußern dürfen, doch entscheiden werde sich das erst demnächst.

Verabschiedet wird die Vikarin von der Güstrower Domgemeinde bereits während eines Gottesdienstes am 5. Januar, den sie zusammen mit Pastorin Susanne Höser halten wird. Anschließend gibt es Kirchenkaffee und die Möglichkeit zum Gespräch und jeder der möchte, kann sich persönlich verabschieden und Wiebke Langer gute Wünsche mit auf den neuen Weg geben.

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