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badewasserqualität : Abkühlung in sauberem Wasser

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Kontrollen des Kreis-Gesundheitsamtes bescheinigen ausgezeichnete Qualität / Zweite Kontroll-Runde startet diese Woche

Der Sommer ist da. Einem ungetrübten Badespaß steht nichts im Wege. Die erste von fünf Runden der Überprüfung der Badegewässer im Landkreis ist im Mai gelaufen. „Festgestellt wurde durchweg eine ausgezeichnete Wasserqualität“, informiert Dr. Ute Jens vom Gesundheitsamt des Landkreises. 95 Badestellen werden im Landkreis kontrolliert: einmal vor der Saison und bis zum 10. September einmal monatlich. In dieser Woche gehe es in die zweite Runde, fügt die im Gesundheitsamt für Infektionsschutz, Hygiene und Umweltmedizin Zuständige hinzu.


Nur ein Stern für Inselseestrand


Ausgezeichnet waren auch die Untersuchungsergebnisse am Badestrand des Inselsees in Güstrow. Das sei nicht immer so. In einer jährlich erscheinenden Badewasserkarte für MV, die auf den Saisonergebnissen der vergangenen vier Jahre beruht und unter www.regierung-mv.de zu finden ist, trägt der Inselsee am Kurhaus lediglich einen Stern, der für eine ausreichende Qualität im Bewertungszeitraum 2010 bis 2013 steht. Als Ursache dafür benennt Jens die vielen Wasservögel am Badestrand. „Es ist eben ein Naturbadegewässer und kein Schwimmbad“, stellt die Mitarbeiterin des Kreis-Gesundheitsamtes fest. Nehme man eine Probe gerade dort, wo kurz vorher eine Ente ihren Weg nahm, so mache sich dies sofort bemerkbar. Es seien eben Stichproben, die genommen werden, versucht Jens zu erklären. Der „Makel“ führe nach einem komplizierten Rechensystem gleich zu einer Herabstufung. Jetzt aber sei es noch früh im Jahr und auch am Inselsee-Badestrand alle Werte im Normbereich. Übrigens tragen die Inselsee-Badestellen in Mühl Rosin, Bölkow und Gutow stolz drei Sterne, wie fast alle kontrollierten Badestellen im Landkreis Rostock, denen damit eine ausgezeichnete Qualität bescheinigt wird. Ein „Gut“ gebe es noch für den Teterower See bei Teschow und für den Malchiner See.

Neben einer optischen Prüfung (eventuelle Verunreinigungen) werden chemisch-physikalisch Parameter ermittelt: Temperatur und pH-Wert. Mikrobiologische Parameter, darauf macht Jens aufmerksam, fallen dagegen in die Zuständigkeit des Landesamtes für Gesundheit und Soziales.

Spezielle Hinweise für Badende seien derzeit nicht notwendig, betont die Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes. „Es reicht der gesunde Menschenverstand“, meint Jens. In der Vorsaison sei zum Beispiel ein vermehrtes Algenwachstum in der Regel kein Problem. Bilden sich später im Jahr bei höheren Temperaturen Algenteppiche , was meist auch mit einer Verringerung der Sichttiefe verbunden ist, sollte man an der Stelle auf ein Bad verzichten.

 

 

 

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