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Tag der offenen Tür : Abi-Zeugnisse seit 106 Jahren

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Geschichte, Gegenwart und Zukunft am John-Brinckman-Gymnasium

Schüler, die ab August dieses Jahres die siebente Klasse im John-Brinckman-Gymnasium besuchen, werden 2020 ihr Abitur erwerben. Auf den Gängen, Klassenzimmern und Fachräumen der beiden Schulgebäude herrschte schon Sonnabend emsiges Treiben, kamen doch zahlreiche Eltern mit ihren Kindern in das Güstrower Gymnasium, um am Tag der offenen Tür diese Perspektive zu prüfen.

Schulleiter Helmut Hikisch begrüßte die Gäste in einer modernen und zeitgemäßen Bildungseinrichtung mit historischen Wurzeln. „Seit 106 Jahren werden an dieser Schule Abiturzeugnisse ausgegeben“, hob Hikisch hervor. Grundanliegen sei es, die Schüler mit einer soliden Bandbreite an Grund- und Spezialkenntnissen auszustatten und ihnen so Orientierung für künftige Studien- und Berufswünsche auf den Weg zu geben.

Gegenwärtig besuchen 690 Schüler das Gymnasium am Wall. Sie werden in fünf Klassen pro Jahrgangsstufe unterrichtet. „Durch diese große Schülerzahl haben wir die Möglichkeit, sowohl im fremdsprachlichen als auch im naturwissenschaftlichen Bereich Vielfalt anzubieten. So können die Schüler mit Latein, Spanisch und Französisch zwischen drei zweiten Fremdsprachen wählen“, erläutert der Schulleiter. Dazu kommt ein breites Spektrum an Wahlpflichtangeboten, das von Wirtschaftsenglisch und Softwareentwicklung über künstlerisches Gestalten, der Mitwirkung in musikalischen Ensembles bis zu verschiedenen Sportarten reicht. In diesem Jahr wurde mit Blick auf den 200. Geburtstag des Namenspatrons John Brinckman auch Niederdeutsch wieder aktiviert.

Die hohe Schülerzahl führe aber auch zu einer „gewissen räumlichen Enge“, sagte Hikisch. Deshalb richten sich die Hoffnungen auf die Fertigstellung der alten Domschule, die zum Beginn des neuen Schuljahres in Aussicht gestellt wurde. „Diese Erweiterung kommt vor allem solchen Fächern zugute, in denen in kleineren Gruppen gearbeitet werden muss“, blickt der Schulleiter voraus.

Das Interesse der Eltern und der künftigen Gymnasiasten richtete sich besonders auf das Haus II. Werden doch dort die siebenten und achten Klassen unterrichtet, bevor sie in der neunten in das Haupthaus am Domplatz wechseln. Im Zehn-Minuten-Rhythmus begannen Führungen durch das Gebäude am Goetheplatz. Neben den vielen Informationen, die es zum Tag der offenen Tür gab, konnten sich die Eltern von der Kreativität der Gymnasiasten überzeugen. Schüler präsentierten in Ausstellungen, Vorträgen und Vorführungen die Ergebnisse der gerade absolvierten Projekttage.

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