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Mühlengeez bereitet sich auf Drei-Sterne-Turnier vor : Ab morgen sind wieder die Pferde los

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Auf dem Messe- und Ausstellungszentrum Mühlengeez sind von Freitag bis Sonntag die Pferde los. Der Ort rüstet sich für die 22. Auflage des Drei-Sterne-Turniers. Die Plätze sind bestens für die teuren Pferde präpariert worden.

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erstellt am 16.Aug.2012 | 12:15 Uhr

Mühlengeez | Auf dem Messe- und Ausstellungszentrum (MAZ) Mühlengeez sind von morgen bis Sonntag wieder die Pferde los. Der Ort rüstet sich für die 22. Auflage des Drei-Sterne-Turniers. Nachdem das Traditionsturnier im vergangenen Jahr nach dem ersten Tag wegen Dauerregens abgebrochen wurde, hoffen die Veranstalter in diesem Jahr, wetterseitig entschädigt zu werden. "Die Plätze sind bestens präpariert, wir setzen alles daran, den Reitern mit ihren teuren Pferden gute Bedingungen zu bieten", sagt Turnierleiterin Christin Weinhold vom MAZ. "Leider mussten wir die Dressur aus organisatorischen Gründen aus dem Programm nehmen, die Besucher können sich aber trotzdem auf ein abwechslungsreiches Programm mit einigen Überraschungen einstellen", so die Turnierleiterin weiter. Zahlreiche Aussteller werden zudem in einer kleinen Ausstellung ihre Produkte anbieten.

Knapp 900 Startmeldungen wurden für die 17 ausgeschriebenen Springprüfungen von mehr als 130 Reitern für 540 genannte Pferde abgegeben. Das bedeutet drei Tage volles Programm. Morgen werden 320 Starts erwartet, Sonnabend steigert es sich auf 360 Starts und erst am Sonntag flaut es mit 190 Starts ab, damit Reiter und Besucher gegen 17.30 die Heimreise antreten können.

Eine Woche nach den Olympischen Spielen wird in Mühlengeez somit wieder hochklassiger Springsport geboten. Dafür sorgt allein schon die ausnahmslos komplette Springreiter Riege der Leistungsklasse 1 und 2 aus dem eigenen Land. Holsteiner Reiter wie z. B. Rasmus Lüneburg und seine Schwester Jule, Geschwister des aktuellen Derbysiegers Nisse Lüneburg, die Amerikanerin Erin Characklis oder der Pole Piotr Sawicki werden versuchen, den Mecklenburgern das eine oder andere Springen zu entreißen.

Schaut man sich die Namen der Sieger in den Großen Preisen der letzten 20 Jahre an, so gewannen einheimische Reiter neunmal. In den letzten neun Jahren ließen sie sich den Sieg nur einmal streitig machen, ein Beweis dafür, wie stark der Springsport in Mecklenburg-Vorpommern ist. Letzter Sieger außerhalb des Landes war 2004 Thomas Voß aus Schülp (Schleswig-Holstein), der in diesem Jahr nicht dabei ist, weil er als Ersatzreiter für die Olympischen Spiele nominiert war. Alle bisherigen MV-Sieger sind auch in diesem Jahr an Bord. Holger Wulschner (Groß Viegeln), erster MV-Sieger 1999, und der dreifache Derbysieger André Thieme (Plau) führen die Ehrenrunden mit je drei Siegen am häufigsten an. Zweimal stand Heiko Schmidt im Großen Preis an der Front der Siegerehrung und den letzten Großen Preis gewann 2010 Thomas Kleis (Gadebusch), Derbysieger von 2009.

Los geht es morgen um 8 Uhr mit Prüfungen für junge Springpferde. Für die erste Springpferdeprüfung wurden allein knapp 90 Nennungen abgegeben. Erster Turnierhöhepunkt ist ab 17 Uhr das erste Springen der großen Tour mit 50 Nennungen. Erst kurz vor 20 Uhr ist der erste Tag beendet. Wer am Sonnabend das Glockenzeichen für den ersten Starter eines L-Springens nicht verpassen will, muss schon um 7.30 Uhr am Platz sein. 16.30 Uhr startet ein Zwei-Sterne-Springen der großen Tour. Das S-Zeitspringen der German-Horse-Pellets-Tour mit knapp 70 Nennungen bildet ab 18 Uhr den Tagesabschluss.

Der Sonntag ist etwas moderater und beginnt um 8.30 Uhr mit einem Stilspringen Klasse M, Qualifikation zum "Partner Pferd Junior Cup", dessen Finale beim Weltcupturnier im Januar in Leipzig ausgetragen wird. Dem S-Punktespringen ab 13 Uhr folgt ein interessanten Schauprogramm ab 15 Uhr, bevor der Große Preis, ein Drei-Sterne-Springen mit Siegerrunde ab 16 Uhr den Turnierhöhepunkt einläutet. Teilnehmer und Besucher erwarten weitere Überraschungen im Wettkampf und in der Programmgestaltung.

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