Sommer, Sonne, Erholung : Ab in Güstrows Badewanne, den Inselsee!

dsc04347
1 von 4

svz.de von
24. Juli 2014, 06:00 Uhr

Sonnig und heiß. So war das Wetter auch gestern. Da war der Strand am Inselsee der perfekte Ort, denn er ist im Sommer die Badewanne der Güstrower. Und ganz wichtig: Es ist die erste Saison für den komplett neu gestalteten Badestrand mit Spielplatz, Steg, Ponton, Volleyballplätzen und neuen sanitäten Einrichtungen. Das alles im Komplex lobt Erika Stache aus Kritzkow besonders. „Mein Mann und ich kommen deshalb jetzt regelmäßig her“, betont sie. Ob Abkühlung im Wasser, ein Sonnenbad auf der Wiese oder eine Runde mit dem Tretboot über den See – das ist das Inselsee-Angebot.

Wer Hunger verspürt, für den ist der Imbiss am „Strandhaus“ da, wenn man den Picknick-Korb zu Hause gelassen hat. Es gibt das beliebte Imbiss-Programm der Deutschen: Pommes, Currywurst, Eis und Getränke. „Bei dem tollen Wetter stehen die Leute manchmal bis zur Treppe an“, erzählt Restaurantchef Stephan Nack (31).


Feste Institution: der Bootsverleih


Der Bootsverleih ist ebenfalls eine feste Institution am Inselsee. Neben den beliebten Tretbooten gibt es dort auch Ruderboote, Kajaks und Kanus. Gäste können Fahrräder leihen oder sich im Bogenschießen probieren. „Die meisten Leute mieten ein Boot erstmal für eine Stunde, verlängern dann aber oft nachträglich“, sagt Pia Millies, die einen Ferienjob bei dem Verleih hat. „Die erste Welle von Leuten kommt ungefähr um 11 Uhr, eine zweite um 16 Uhr. Dann sind alle Boote auf dem See“, sagt die 17-Jährige. Auch der Kutter „Herrmann Schröder“ fährt regelmäßig vom Bootsverleih ab.


Ehrenamtliche überwachen Strand


Bei vielen hundert Gästen am Tag dürfen sie natürlich nicht fehlen: Die Rettungsschwimmer. Conny Schewe und Sabine Siegmund beginnen um 9 Uhr ihre Schicht. „Zuerst sammeln wir Zigarettenstummel und Kronkorken vom Strand auf. Dann holen wir unser Boot vom Bootsverleih“, sagt Schewe. „Bis wir um 19 Uhr Feierabend machen, haben wir einiges zu tun. Morgens kommen einige Schwimmer und am Vormittag dann Kindergruppen. Nachmittags ab halb zwei kommt dann die Jugend.“ Die beiden Frauen der DRK-Rettungswacht sorgen dafür, dass keiner zu Schaden kommt. Und wenn einmal etwas geschieht, dann helfen sie. „Es gibt von uns ein Pflaster oder einen Verband, wenn z.B. jemand eine Schnittwunde hat. Auch Wespenstiche mussten wir behandeln. Es gab auch schon einen gebrochenen Zeh und eine herausgerutschte Kniescheibe. Dann rufen wir einen Rettungswagen“, erzählen beide. Schlimmeres sei zum Glück noch nicht passiert, freuen sie sich. Außerdem sind die Ehrenamtler Fundstelle. Handys und Uhren landen oft bei ihnen. „Zur Zeit sind ungefähr 700 Leute pro Tag am Strand“, schätzt Schewe. Sie ist seit zwei Jahren dabei, ihre Kollegin Sabine Siegmund ist bereits seit 21 Jahren Rettungsschwimmerin. Sie arbeitete sogar noch im „Filter“.

Aber es geht am Inselsee auch international zu. Z.B. macht Martin Höglinger aus Oberösterreich der Sommer am See Spaß. Er besucht mit seiner Familie seinen Bruder Leopold Höglinger, der in Güstrow Weinhändler ist und gern solche Urlaubsbande knüpft.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen