Krakow am See : Update: Sperrung der L37 später und kürzer

Nur 100 Meter müssen repariert werden, die Folgen sind für den Straßenverkehr erheblich.
Nur 100 Meter müssen repariert werden, die Folgen sind für den Straßenverkehr erheblich.

L37 zwischen Güstrow und Krakow am See erst ab 18. September vier Wochen voll gesperrt.

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05. September 2019, 05:00 Uhr

ACHTUNG UPDATE

Kaum gemeldet, schon wieder zu korrigieren: Die Landesstraße 37 zwischen Güstrow und Krakow am See wird  noch nicht am kommenden Montag  gesperrt. Dies meldete am Donnerstag nun das Straßenbauamt Stralsund, nachdem wir den Beginn der Sanierung ab 9. September  angekündigt hatten. Noch am späten Mittwochnachmittag hatte es   auf SVZ-Anfrage geheißen: keine Neuigkeiten zur Information vom Wochenanfang. 

Jetzt heißt es: Sperrung erst ab 18. September. Bis etwa 11. Oktober, so der Plan,  soll dann der Straßenverkehr zwischen Charlottenthal und dem Abzweig der L37 auf die Landesstraße 11 Richtung Groß Tessin komplett erliegen, weil eine Absackung der Fahrbahndecke auf rund 100 Metern Länge ausgebessert werden muss. Durch Zusammenlegung von Arbeiten könne die Zeit der gesamten Vollsperrung somit voraussichtlich reduziert werden. Die Behörde hat weiträumige Umleitungen angekündigt (siehe unten).

URSPRÜNGLICHER ARTIKEL

Umleitung um Charlottenthal

Ab kommenden Montag wird es ernst: Autofahrer, die zwischen der Kreisstadt und dem Luftkurort pendeln, müssen sich für voraussichtlich vier Wochen auf lange Umwege einstellen. Der Grund ist die Reparatur der Fahrbahn zwischen Charlottenthal und Krakow am See. Auf einer Länge von rund 100 Metern hatten sich hier Anfang 2018 Hohlräume gebildet, die eine halbseitige Sperrung der Fahrbahn erforderlich machten. Mehrfach war die Sanierung verschoben worden, doch jetzt soll es losgehen, kündigt das Straßenbauamt Stralsund an.

Hohlräume per Injektion verpressen

Eine Spezialfirma sei mit dem Vorhaben beauftragt worden, die die Hohlräume mittels eines Injektionsverfahrens fachgerecht verpressen soll. Dennoch sei es nötig, den Asphalt gut 30 Zentimeter tief bis auf die darunter liegende Betonschicht zu entfernen. Mit Lanzen, durch die Betonschicht gebohrt, werde dann Harz in die Hohlräume gedrückt.

Vollsperrung bis 11. Oktober

Kosten für die Sanierung: rund 200 000 Euro, getragen vom Land. Ralf Sendrowski, Leiter des Straßenbauamtes: „Da die vorhandenen Straßenbreiten nicht ausreichen, die anstehenden Arbeiten bei halbseitiger Sperrung der Straße auszuführen, wird der gesamte Bereich während der Bauzeit für den Durchgangsverkehr voll gesperrt.“ Die Sperrzeit gelte voraussichtlich vom 9. September bis zum 11. Oktober. Lediglich der angrenzende Radweg könne weiterhin befahren werden – von Radfahrern, wohlgemerkt.

Weiträumige Umleitung

Das Straßenbauamt leitet den Verkehr großräumig um: Von Güstrow nach Krakow am See geht es über die B104 nach Teterow/Groß Wokern, umgekehrt auf der L11 über Lohmen und Zehna vom Luftkurort in die Kreisstadt.

Insbesondere der Lkw-Verkehr hat ab Montag weite Wege. Denn für Laster wird die kurze Route über Kölln, Koppelow und Ahrenshagen auf die Landesstraße 11 ebenfalls gesperrt. Lediglich die Schülerbusse dürfen auf dieser Strecke fahren.

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