Kriegsende in Güstrow : Keine „kampflose Übergabe“

23-11367748_23-66109653_1416395934.JPG von 12. Juli 2020, 14:06 Uhr

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Das Gräberfeld auf dem Güstrower Friedhof, auf dem die Opfer der „Selbstmordwelle“ im Mai 1945 bestattet sind, soll zu einer zentralen Gedenkstätte umgestaltet werden, schlägt der Historiker Dr. Ingo Sens vor.
Das Gräberfeld auf dem Güstrower Friedhof, auf dem die Opfer der „Selbstmordwelle“ im Mai 1945 bestattet sind, soll zu einer zentralen Gedenkstätte umgestaltet werden, schlägt der Historiker Dr. Ingo Sens vor.

Historiker der Universität Rostock präsentiert Forschungsergebnisse zum Kriegsende in Güstrow erstmals vor Publikum im Bürgerhaus.

Raub, Mord und Vergewaltigung – Mit diesen drastischen Worten beschreibt der Historiker Dr. Ingo Sens die Situation in Güstrow am und vor allem nach dem 2. Mai 1945 in Güstrow. Der Mythos der „kampflosen Übergabe“ der Stadt an die Rote Armee am Ende des Zweiten Weltkriegs müsse endgültig ad acta gelegt werden. Das sei eine bewusste und lange geglaubte ...

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