Güstrower Wildpark : Neues Zuhause für die Weißstörche

Für die Störche und die Besucher soll das Freigehege rundum erneuert werden.
Für die Störche und die Besucher soll das Freigehege rundum erneuert werden.

Projekt im Güstrower Wildpark soll über eine Online-Spendenaktion finanziert werden.

svz.de von
19. Juli 2019, 20:00 Uhr

Die Weißstörche im Güstrower Wildpark brauchen ein neues Zuhause. Das alte soll deshalb runderneuert werden. Die Außenanlage mit Teich, Zaun, Steg und Nisthilfen soll auf Vordermann gebracht werden. Aber wie 20 000 Euro für das Projekt aufbringen? Der Wildpark fand mit der Ostseesparkasse einen Partner. Sie startete eine Online-Spendenaktion auf der Plattform www.99funken.de. Nun rückt das Bauprojekt in greifbare Nähe. Gestern war eine Spendensumme von 6363 Euro erreicht.

Jede Unterstützung ist gefragt

Anja Wrzesinski bedankt sich schon einmal bei 49 Spendern. „Jetzt schaffen wir es ganz sicher, die Fundingschwelle von 7500 Euro zu erreichen“, ist die Marketing-Frau optimistisch und erklärt: Noch bis 11. August kann jeder ab fünf Euro spenden. Wer 100, 200 oder 500 Euro spendet, erhält sogar eine attraktive Prämie.

Und: Jede Spende wird von der Ostseesparkasse Rostock verdoppelt. Die Fundingschwelle muss erst einmal erreicht sein, damit die Spenden am Ende auch ausgezahlt werden. „Wenn es mehr wird, umso besser“, sagt Anja Wrzesinski.

Das Wildfreigehege für die Störche ist in die Jahre gekommen, betont Klaus Tuscher. „Eine Rundumerneuerung ist dringend notwendig – für die Tiere, aber auch für die Besucher unseres Wildparks“, sagt der Wildpark-Geschäftsführer. In drei Etappen soll das geschehen. Als erstes muss der Teich entschlammt werden. Dem würde die Erneuerung des Außenzaunes und des Stegs folgen. Ein neuer, robuster Zaun mit Ausgucken, Toren und Türen sowie ein sanierter Holzsteg quer über den Teich sind angedacht.

„Da alle Störche alte Verletzungen und Handicaps haben, sind sie nicht flugfähig und müssen gut gegen Raubwild geschützt werden“, erläutert Klaus Tuscher. Außerdem sollen neue Nisthilfen für die Adebare gebaut werden. Im vergangenen Jahr hatte es mit Nachwuchs geklappt, diese Jahr leider nicht.

„Mit Erreichen der Fundingschwelle von 7500 Euro können wir bereits die Erneuerung von Außenzaun, Ausgucken und Toren sowie die Sanierung des Holzsteges vornehmen“, berichtet Klaus Tuscher und fügt hinzu: „Ich bin zuversichtlich, dass wir das Projekt stemmen und im Herbst schon mit der Umsetzung starten können.“

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