Güstrow : 76 Bewerber für 29 Sitze

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Güstrower Wahlausschuss lässt alle Wahlvorschläge für die neue Stadtvertretung zu.

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21. März 2019, 20:00 Uhr

76 Güstrower und Güstrowerinnen bewerben sich um einen der erneut 29 Sitze in der künftigen Stadtvertretung. Für die Anzahl der zu wählenden Stadtvertreter ist die Einwohnerzahl mit Stichtag 31. Dezember 2017 ausschlaggebend: 29 429. Sieben Parteien und zwei Wählergruppen haben Wahlvorschläge eingereicht, dazu liegen Einzelbewerbungen von drei Männern und einer Frau vor. Während die Zahl der Einzelbewerber genau jener der Wahl 2014 entspricht, sind diesmal eine Partei und eine Wählergruppe mehr am Start. Auffällig: 59 Männern stehen lediglich 17 Frauen gegenüber.

Mit 18 die meisten Kandidaten schickt die CDU ins Rennen, darunter vier Frauen. Die SPD hat 17 Bewerber (drei Frauen) auf ihrem Wahlvorschlag zu stehen. Die Linke möchte gerne vier Frauen und sechs Männer aus ihren Reihen in der Stadtvertretung sehen. Acht Kandidaten, darunter drei Frauen, werden für die Wählergruppe Freie Wähler (FW) auf den Wahlzetteln stehen. Fünf Männer und eine Frau schlägt Bündnis/90 Grüne vor. Neu ist die Wählergruppe „Freiheitliches Bündnis“ (FB) mit ebenfalls fünf Männern und einer Frau als Bewerber. Fünf Männer streiten für die FDP um die Gunst der Wähler. Jeweils ein Kandidat steht bei der AfD, die erstmals um ein Mandat in der Stadtvertretung wirbt, sowie bei der NPD zur Wahl. Die Bewerber der Parteien sind nicht zwingend Mitglieder, viele sind Sympathisanten.

Unterschiedlich gehen die Parteien und Wählergruppen bei der Platzierung ihrer Bewerber auf den Stimmzetteln in den beiden Wahlbereichen vor, in die die Barlachstadt aufgeteilt ist. Während CDU, Linke und FDP für beide Wahlbereiche identische Listen favorisieren, variieren SPD, Grüne, FW und FB die Rangfolge ihrer Kandidaten. Konkrete Namen werden nach Ablauf der Einspruchsfrist – die endet am 11. April – offiziell bekannt gegeben.

Die Einzelbewerber sind: Sylvia Brandt, Martin Hogh, Mario Kohlhagen, Kurt-Werner Langer. Letzterer ist aktuell der einzige Stadtvertreter mit Einzelmandat.

Der Wahlausschuss der Barlachstadt hatte gestern über die Zulässigkeit dieser insgesamt also 13 Wahlvorschläge zu befinden. Fazit: Alle Wahlvorschläge sind für zulässig erkannt worden.

Termin für die Wahl der neuen Stadtvertretung ist wie für die Gemeindewahlen der 26. Mai. Am gleichen Tag werden auch der Kreistag und das Europaparlament neu gewählt.

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