zur Navigation springen

Wahlkreistag in Güstrow : „50plus“ diskutiert und in die Backstube geschaut

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

CDU-Bundestagsabgeordneter Eckhardt Rehberg besuchte Institut und Unternehmen in Güstrow

svz.de von
erstellt am 11.Feb.2015 | 17:39 Uhr

Es ging um Gott und die Welt gestern bei den Gesprächen des CDU-Bundestagsabgeordneten Eckhardt Rehberg mit Praktikern vor Ort. Vor allem aber drehte es sich bei dem Besuch des Bundespolitikers in unserer Region natürlich um die Situation und die Probleme in den Einrichtungen und Unternehmen, die er besuchte.

Nachdem Rehberg am Vortag mehrere Einrichtungen in Bützow besucht hatte, war die erste Station in Güstrow gestern das Bilse-Institut in der Kerstingstraße. Dieses ist seit vielen Jahren im Bereich der Projektarbeit für die unterschiedlichsten Zielgruppen tätig, angefangen von der Kinderuni bis hin zur „Perspektive 50plus“, einem Programm zur Arbeitsvermittlung für Ältere.

Im Mittelpunkt der Gespräche standen deshalb naturgemäß die Probleme auf dem zweiten Arbeitsmarkt und die Möglichkeiten zur Erhöhung der beruflichen Perspektiven für Ältere.

Um die vielfältigen Aktivitäten zum Ausbau des Wohnungsangebotes auch für Ältere, die weiteren Pläne in dieser Hinsicht sowie um die Erweiterung des Unternehmens drehten sich die Gespräche anschließend bei der Allgemeinen Wohnungsbaugenossenschaft (AWG) Güstrow.

Nächste Station war für den Politiker die Großbäckerei „Backhus“ im Gewerbegebiet Am Augraben. Mit ihren 299 Mitarbeitern – davon 75 in Güstrow – gehört die Bäckerei zu den größten Unternehmen in der Region.

Mittlerweile hat sie in MV und Schleswig-Holstein 61 Filialen. Wie für viele andere Unternehmen war auch für Backhus die Einführung des Mindestlohnes von 8,50 Euro pro Stunde Anfang des Jahres eine Herausforderung. Gelöst wurde sie, indem die bis dahin geringfügig Beschäftigten als Teilzeitkräfte eingestellt wurden, sagt Prokurist Georg Mambrey.

„Wir haben keinen wegen des Mindestlohnes entlassen“, betont er. Allerdings habe auch etwas an der Preisschraube für die Produkte gedreht werden müssen, gesteht er.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen