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Feuerwehrübung : 49 Verletzte bei schwerem Unfall

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Feuerwehren aus Güstrow, Krakow am See, Karcheez und Kritzkow probten den Ernstfall

Verkehrsunfall, Industriegelände Güstrow. Bus, Kleintransporter, Pkw, mehrere Verletzte. Mit diesen Worten wurden die Kameraden der Feuerwehren Güstrow, Krakow am See, Karcheez und Kritzkow am Sonnabend um 9.12 Uhr geweckt. Eine Übung für den Ernstfall!

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bot sich ein schlimmes Bild. Ein Kleintransporter ist seitlich in einen Bus gefahren und ein Auto von einem Laster in den Graben geschoben worden und in jedem Fahrzeug sind Verletzte. Einsatzleiter Hannes Möller musste nun die bereits vorhandenen Kräfte so einteilen, dass allen schnellstmöglich geholfen wird.

Die insgesamt 67 Einsatzkräfte arbeiteten Hand in Hand und somit konnte die erste verletzte Person bereits nach 21 Minuten aus dem Bus gerettet und an den Sanitätszug Güstrow übergeben werden. Nach eineinhalb Stunden wurde die Übung durch den Einsatzleiter für beendet erklärt. Ergebnis waren 49 verletzte Personen von denen neun bewusstlos waren.

Erst bei Auswertung der Übung hörten den Kameraden, dass alle verletzten Personen Busfahrer von Rebus waren. Diese konnten so einmal erfahren, was abläuft, wenn sie mit einem voll besetzten Bus in einen Unfall verwickelt sind. Täglich seien sie im Landkreis unterwegs. „Es sei wichtig zu wissen, wie die Feuerwehr vorgeht und wie lange es dauert alle Personen zu retten“, sagt Möller. Für die Rebus-Angestellten war diese Übung ein beeindruckendes Erlebnis. Sie fühlten sich zu jeder Zeit in sicheren Händen. Rebus-Geschäftsführerin Simone Stephan und der Einsatzleiter Hannes Möller waren mit der Arbeit der Kameraden sehr zufrieden.  

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