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Güstrows kaputte Wege und Strassen : 375.000 Euro für Reparatur von Wegen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Keine Rangfolge in Güstrows Reparaturprogramm an Straßen, Parkplätzen und Wegen.

von
erstellt am 24.Mär.2017 | 05:00 Uhr

Loch an Loch findet man im Langendammschen Weg – wieder einmal. Jedes Jahr gibt es das Problem auf der sogenannten wassergebundenen Oberfläche, und nicht nur hier. Zeitungszusteller Thomas Girsule hat seine liebe Not, halbwegs trockenen Fußes zu den Briefkästen zu kommen, berichtet er am „heißen Draht“, zumal manch Autofahrer durch die Pfützen brettert ohne Pardon für seine Stoßdämpfer und andere Verkehrsteilnehmer.

Insgesamt 375.000 Euro hat die Barlachstadt für die Reparatur solcher Straßen und Wege in diesem Jahr eingeplant, die zwar für einen grundlegenden Ausbau nicht dran sind, dennoch aber unbedingt repariert werden müssen. Der Langendammsche Weg gehört ebenso dazu wie der Große Kraul, der Fährhausweg oder der Radweg zwischen Grenzburg und Kurhaus. Hier sind für Profilierungsarbeiten mit dem Straßenhobel, einschließlich einer Bankettberäumung in Primerburg, 30  000 Euro verplant.

In dem Reparaturen-Paket der Stadt sind für 91.000 Euro auch Oberflächenbehandlungen der Lärchenstraße, der Platanenstraße und der Anbindung des Waldweges zur Neukruger Straße vorgesehen.

Begradigt werden ebenso die Großpflasterflächen der Gartenstraße, der Querstraße sowie das Stück Bützower Straße an der Sport- und Kongresshalle – Kostenpunkt: 67.000 Euro.

Mit 10.000 Euro sind Reparaturen von Gehwegen eingeplant, was die Stadt mit den jeweils anliegenden Wohnungsgesellschaften abstimmen will.

Fugenreparaturen sind auf dem Markt, dem Pferdemarkt und am Schlossberg sowie am zentralen Omnibusbahnhof vorgesehen, was mit zusammen 13.000 Euro zu Buche schlägt.

Nicht zuletzt sind bei dieser unvollständigen Auflistung der Buchungsposten im städtischen Haushalt die Parkplätze Paradiesweg, An der Bleiche sowie weitere im Stadtgebiet für insgesamt 20.000 Euro aufgeführt.

Zum Reparaturprogramm gehörten auch in jedem Frühjahr die üblichen Flickarbeiten durch den städtischen Bauhof und extern beauftragte Firmen an Frostschäden, vor allem auf asphaltierten Straßen. Eine Rang- und Reihenfolge sei bei den Reparaturen nicht festgelegt, gibt Stadtsprecherin Karin Bartock Auskunft. Nach Ausschreibung und Zuschlag arbeiteten die beauftragten Firmen nach ihrem internen Jahresplan ab. Wann das losgeht, hänge von der Witterung ab. Für Asphaltarbeiten reichten die Temperaturen bisher nicht, die relativ sicher wenigstens zehn Grad Celsius betragen sollten. Und die „wassergebundenen“ Oberflächen hätten tatsächlich noch zu viel Wasser in sich „gebunden“, da habe das Glattschieben der Oberflächen – wie im Langendammschen Weg erforderlicb – noch keinen Sinn gehabt, weil das zu schnell wieder zerfahren wäre.

Komplett ist damit das Reparaturprogramm der Stadt noch lange nicht. Allein für die Instandsetzung von beschädigten Straßenabläufen, also den Gullys und deren Abflüsse, sind 50.000 Euro eingeplant. Weitere 20.000 Euro hält die Stadtkasse vor, um unvorhersehbar auftretende Gefahrenquellen beseitigen zu können.

 

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