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Stadtsanierung : 3,5 Millionen Städtebaufördermittel beantragt

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Land verkündet 57 Millionen-Euro-Förderung / Güstrow wartet auf Bescheid

von
erstellt am 14.Aug.2014 | 06:00 Uhr

Rund 57 Millionen Euro Finanzhilfen stellt das Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus MV für das Städtebauförderprogramm in diesem Jahr zur Verfügung. Gefördert werden 55 Gesamtmaßnahmen in 40 Kommunen sowie der Rückbau von etwa 640 dauerhaft leerstehenden Wohnungen in 23 Gemeinden, informiert das Ministerium. Welcher Anteil von den 57 Millionen Euro nach Güstrow fließt, kann Bürgermeister Arne Schuldt noch nicht benennen. Man warte noch auf den Fördermittelbescheid und sei froher Hoffnung. „Wir haben einen Antrag über rund 3,5 Millionen Euro gestellt“, berichtet Schuldt. In den vergangenen Jahren sei die Stadt immer mit rund drei Millionen Euro bedacht worden.

Ein großer Teil der zu erwartenden Städtebaufördermittel seien bereits vergeben. Sanierungen in der historischen Altstadt würden bereits laufen. Schon seit Jahren sei es gängige Praxis, dass die Bauherren vorfinanzieren, bis die Förderung bereitsteht. Es laufe aber auch nicht immer wie geplant, betont Schuldt und nennt die Gleviner Straße 1 als Beispiel. Städtebaufördergelder für das Gebäude stünden bereit. „Auch die Baugenehmigung liegt vor, aber es passiert nichts“, bedauert Güstrows Bürgermeister. Auch wenn viele Baustellen in der Innenstadt gerade besonders deutlich ein Vorankommen bei der Stadtsanierung dokumentieren würden, blieben doch noch etliche Objekte, die einer Erneuerung bedürfen. Schuldt nennt die Gleviner 6, die die Stadt immer wieder – bisher erfolglos – ausschreiben würde, als ein Beispiel. Große Brocken bei der Erschließung würden mit der Mühlenstraße, dem Markt und dem Franz-Parr-Platz noch auf der Warteliste stehen.

Mit jährlich sechs Millionen Euro, daran erinnert Schuldt, hätte eine Stadtsanierung bis 2020 abgeschlossen werden können. Irgendwann zwischen 2020 und 2030 werde es wohl soweit sein.

Die Barlachstadt profitiert von der Städtebauförderung über zwei Programme: Denkmalschutz Ost und Aktive Stadt- und Ortsteilzentren. Beim ersten geht es um die historische Altstadt und die Schweriner Vorstadt, beim zweiten insbesondere um den Bereich Lange Straße/Baustraße/Mühlenstraße.

 

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