250 000 Euro weniger Umlage

Gülzow-Prüzen traut sich 2014 mit Förderung an drei größere Investitionen heran

svz.de von
03. März 2014, 06:00 Uhr

„Wir wollen unbedingt noch als alte Gemeindevertretung den Haushalt für 2014 beschließen, damit die neue Vertretung gleich ein Arbeitspapier hat“, sagt Karl-Heinz Kissmann, Bürgermeister von Gülzow-Prüzen, der größten gemeinde im Amt Güstrow-Land. Die Sitzung ist für den 16. April angesetzt.

Was die neue Vertretung in die Hand bekommt, ist so schlecht nicht. Kissmann: „Wir können den Gemeindehaushalt entlasten, weil wir 150 000 Euro weniger Amtsumlage und 100 000 Euro weniger Kreisumlage zahlen müssen.“ Das reiche zwar immer noch nicht, den Haushalt ausgeglichen zu gestalten. Aber es sei mehr als in vergangenen Jahren, so Karl-Heinz Kissmann.


Straße Hägerfelde- Groß Upahl sanieren


Auch dass sich die Gemeinde an drei größere Investitionen traut, spricht für den Haushalt 2014. Kissmann: „Wir wollen in diesem Jahr die Straße Hägerfelde-Groß Upahl sanieren.“ Zur Erinnerung: Das scheiterte im vergangenen Jahr, weil im Amt Güstrow-Land ein Förderantrag nicht ordnungsgemäß bearbeitet wurde. Daher fiel das Vorhaben aus einem Förderprogramm. Das soll 2014 nun geheilt werden. Saniert sollen ebenfalls in Karcheez die Werderstraße und der Bülower Weg werden.

Gleiches ist für die „letzte Zufluchtstätte der Altgemeinde Prüzen“, wie es der Bürgermeister formuliert, vorgesehen: für das Gemeindehaus. Das soll vom Erdboden bis zum Dach hergerichtet werden.

Allerdings kann die Gemeinde diese drei Maßnahmen nur wuppen, wenn Fördergeld aus verschiedenen Töpfen fließt und die Gemeinde auch etwas von dem Kofinanzierungsprogramm des Landes abbekommt. Bürgermeister Kissmann hat diese Rechnung dafür aufgemacht: „Die gesamten Kosten betragen 800 000 Euro und wir haben 500 000 Euro Fördermittel beantragt.

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